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David gegen Goliath? Tipps für ein gutes Beurteilungsgespräch

Beurteilungsgespräch: David gegen Goliath?!
Viele Mitarbeiter macht bereits der Gedanke daran nervös: das Beurteilungsgespräch steht mal wieder an. Gespräche zur Leistungsbeurteilung sind eine Chance für die eigene Karriere. Letztlich können beide Seiten von einem Beurteilungsgespräch nur profitieren – vorausgesetzt, es wird konstruktiv geführt und von beiden gut vorbereitet. Beurteilungsgespräche sind eine Chance, Zukunftspläne und Möglichkeiten für persönliches Wachstum und Entwicklung zu diskutieren. Schön, dass Sie hier sind!

Vorbereitung und das richtige Verhalten
Die meisten Organisationen verwenden diverse Aspekte, auf deren Grundlage die Mitarbeiter bewertet werden, wie zum Beispiel Produktivität. Weiterhin, liefert ein Beurteilungsgespräch einen umfassenden Überblick über fachliche Skills, Fähigkeiten und das Potenzial eines Mitarbeiters. Normalerweise wird in Ihrem Vertrag auch etwas Ähnliches erwähnt und es kann nicht schaden, um mal einen Blick auf Ihren Vertrag zu werfen. Sie sollten sich gründlich vorbereiten, die Bewertungsaspekte kennen und möglichst eine Selbsteinschätzung vornehmen. Auch, lesen Sie sich das letzte Gespräch nochmal durch. Sollte Ihre Einschätzung von der Ihres Vorgesetzten abweichen, ist es an Ihnen, dies im Gespräch zu thematisieren. Eine verringerte Produktivität kann auch darauf zurückzuführen sein, dass Sie krank waren oder ein anderes Aufgabenpaket erhalten haben. Sie könnten beispielsweise angeben, dass das andere Aufgabenpaket mehr Zeit in Anspruch nahm, als Sie ursprünglich gedacht hatten. Die Beurteilung von Mitarbeitern ist ein heikles Thema und deshalb achten Sie darauf, dass nachvollziehbare und konstruktive Kritik geäußert wird. Denn letztlich dient die Leistungsbeurteilung dazu, den Mitarbeiter weiterzuentwickeln und neues Potenzial zu entfalten.

Seien Sie offen für Feedback und Kritik
Glücklicherweise sind die meisten Beurteilungsgespräche positiv, aber wir alle wissen, dass nicht alle Arbeitgeber freundlich und verständnisvoll sind. Ein konstruktiver Ansatz stellt zumindest sicher, dass ein unzufriedener Arbeitgeber oder Arbeitnehmer nicht noch mehr „Schläge“ erhält und es sorgt für eine Verbesserung des Arbeitsverhältnisses. Wenn Sie ungerechtfertigte Kritik erhalten, seien Sie zurückhalten und gehen Sie nicht direkt in die Verteidigung. Geraten Sie nicht in Panik, bleiben Sie ruhig und lassen Sie die andere Person aussprechen.Vermeiden Sie eine emotionale Sprache beziehungsweise emotionale Antworten und fokussieren Sie sich stattdessen auf sachliche Gründe. Also mehr von: „Aus meiner Perspektive stellt sich dieser Aspekt etwas anders dar...“ und weniger von: „Das sehen Sie völlig falsch! ...“.

Nicht zufrieden?
Sind Sie mit Ihrem Arbeitgeber nicht zufrieden? Dann kann es schwierig sein, dies Ihrem Arbeitgeber mitzuteilen. Sie möchten das Arbeitsverhältnis nicht negativ beeinträchtigen, aber doch kann es ratsam sein, auch die weniger angenehmen Dinge in einem Gespräch anzusprechen. Der Grund hierfür ist, dass Sie später auf das Beurteilungsgespräch zurückgreifen können, sollten in der Zukunft Unstimmigkeiten oder Konflikte auftreten. Ausserdem, ist dann auch alles dokumentiert.

In den Niederlanden wird die Redewendung "Hard op de inhoud, zacht op de relatie" (Hart am Inhalt, weich an der Beziehung) als ein Credo verwendet bei Beurteilungsgesprächen. Es ist dann auch nicht gleich "Zuckerbrot und Peitsche"gemeint, aber diese Einstellung kann Ihnen dabei helfen, eine gute Balance zwischen Ihrer eigenen Klarheit und Ihrer konstruktiven Haltung zu finden.

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nicolesenf