Would you like to view this website in another language?

Stressfreie Schichtplanung

Verfolge Arbeitszeiten und Abwesenheiten an einem Ort

Benutzerfreundliche Software

Ideal für 10 bis 500 Mitarbeitende

Kostenloses Onboarding und Support

Cost per Hire verstehen: Kennzahl für modernes Recruiting

  • Verfasst von: Diana Tran
  • Letzte Aktualisierung: 16 Januar 2026
In ChatGPT zusammenfassen
Cost per Hire im HR: Mitarbeitende und Arbeitgeber analysieren Recruitingkosten im Büro

Inhaltsverzeichnis


    • Cost per Hire beschreibt die durchschnittlichen Gesamtkosten pro Neueinstellung.
    • Die Kennzahl umfasst klar definierte interne und externe Recruitingkosten.
    • Cost per Hire dient als Steuerungsinstrument für Recruitingeffizienz, Budgetkontrolle und Personalplanung.
    • Workforce-Management-Lösungen wie Shiftbase unterstützen indirekt, indem sie Fluktuation, Überbesetzung und ungeplante Neueinstellungen reduzieren.

Was ist der Cost per Hire?

Der Cost per Hire ist eine zentrale Kennzahl im Human Resource Management (HRM). Sie gibt an, wie hoch die durchschnittlichen Kosten sind, die einem Unternehmen entstehen, um eine neue Person erfolgreich einzustellen.

Der Fokus liegt nicht nur auf einzelnen Recruitingmaßnahmen, sondern auf den gesamten Aufwendungen entlang des Einstellungsprozesses – von der Stellenausschreibung bis zum erfolgreichen Onboarding.

Wofür wird der Cost per Hire genutzt?

  • Bewertung der Effizienz von Recruitingprozessen
  • Vergleich verschiedener Recruitingkanäle
  • Unterstützung strategischer Personal- und Budgetentscheidungen
  • Identifikation von Kostentreibern im Recruiting

Welche Kosten fließen in den Cost per Hire ein?

Für eine belastbare Berechnung ist eine einheitliche und transparente Kostenabgrenzung entscheidend. Der Cost per Hire setzt sich aus internen und externen Recruitingkosten zusammen.

--> Interne Recruitingkosten

Interne Kosten entstehen durch Zeit- und Ressourcenaufwand innerhalb des Unternehmens:

  • Arbeitszeit von HR-Mitarbeitenden im Recruiting
  • Zeitaufwand von Führungskräften für Interviews und Auswahl
  • Kosten für Bewerbermanagement und Administration
  • Onboarding-Aufwand neuer Mitarbeitender

Zählen Gehälter von HR-Mitarbeitenden zum Cost per Hire?

Ja. Gehälter zählen anteilig, sofern der zeitliche Aufwand klar dem Recruitingprozess zugeordnet werden kann. Eine pauschale Vollanrechnung ist jedoch nicht empfehlenswert.

--> Externe Recruitingkosten

Externe Kosten entstehen durch Leistungen von Drittanbietern:

  • Stellenanzeigen auf Jobbörsen
  • Social-Media- und Performance-Recruiting
  • Personalvermittlungen und Headhunter
  • Recruiting- und Bewerbermanagement-Software
  • Employer-Branding-Kampagnen

--> Welche Kosten zählen nicht zum Cost per Hire?

  • Langfristige Weiterbildungsmaßnahmen
  • Allgemeine HR-Overhead-Kosten ohne Recruitingbezug
  • Produktivitätsverluste nach der Einstellung

Wie wird der Cost per Hire berechnet?

Standardformel: Cost per Hire = (Interne Recruitingkosten + Externe Recruitingkosten) ÷ Anzahl der Neueinstellungen

Schritt-für-Schritt-Berechnung

  1. Recruitingkosten für einen klar definierten Zeitraum erfassen
  2. Interne und externe Kosten getrennt dokumentieren
  3. Gesamtkosten addieren
  4. Durch die Anzahl der erfolgreichen Neueinstellungen teilen

Praxisbeispiel

Ein Unternehmen stellt innerhalb eines Jahres 10 neue Mitarbeitende ein:

  • Interne Recruitingkosten: 30.000 €
  • Externe Recruitingkosten: 20.000 €
  • Gesamtkosten: 50.000 €
  • Cost per Hire: 5.000 €

Warum ist der Cost per Hire so wichtig?

Der Cost per Hire macht Recruitingkosten vergleichbar und steuerbar. Er ist ein Frühindikator für ineffiziente Prozesse und strukturelle Probleme im Personalmanagement.

  • Erhöhte Transparenz über Recruitingausgaben
  • Bessere Prognose zukünftiger Personalbudgets
  • Objektiver Vergleich von Recruitingkanälen
  • Früherkennung von Fluktuations- oder Planungsproblemen

Zusammenhang zwischen Cost per Hire und Fluktuation

Eine hohe Fluktuation führt zu wiederholten Neueinstellungen und steigenden Recruitingkosten. Der Cost per Hire steigt häufig nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch strukturelle Instabilität.

  • Wiederkehrende Kosten für Stellenanzeigen
  • Erhöhter Onboarding-Aufwand
  • Verlust von Erfahrungswissen

Stabile Arbeitszeitmodelle, transparente Einsatzplanung und realistische Personalbedarfsplanung senken indirekt den Cost per Hire.

Wie lässt sich der Cost per Hire nachhaltig senken?

Recruitingprozesse effizient gestalten

  • Klare und realistische Anforderungsprofile
  • Standardisierte Bewerbungsprozesse
  • Schnelle und transparente Entscheidungswege

Personalplanung strategisch verbessern

Vorausschauende Personalplanung reduziert ungeplante Einstellungen und kostspielige Ad-hoc-Recruitings.

Praxisbezug: Workforce-Management-Software wie Shiftbase unterstützt Unternehmen bei der Analyse von Arbeitszeiten, Auslastung und Personalbedarf. Dadurch lassen sich Engpässe frühzeitig erkennen und Neueinstellungen gezielt planen.

Cost per Hire im Kontext weiterer Recruiting-KPIs

Der Cost per Hire entfaltet seine Aussagekraft erst im Zusammenspiel mit weiteren Kennzahlen:

  • Time to Hire
  • Quality of Hire
  • Fluktuationsquote
  • Personalkostenquote

Fazit

Der Cost per Hire ist eine strategische Steuerungsgröße im modernen Personalmanagement. Unternehmen, die ihn konsistent erfassen, richtig interpretieren und mit weiteren HR-KPIs kombinieren, verbessern ihre Recruitingqualität, Kostenkontrolle und langfristige Stabilität.

Häufig gestellte Fragen

  • Ein guter Wert ist branchen-, rollen- und marktabhängig. Entscheidend ist die Entwicklung über Zeit und der Vergleich innerhalb gleicher Positionen.

  • Mindestens jährlich. Bei hohem Einstellungsvolumen oder starkem Wachstum sind quartalsweise Analysen sinnvoll.

  • Nein. Zu starke Kostensenkungen können die Qualität der Bewerberauswahl und langfristige Mitarbeiterbindung negativ beeinflussen.

Recruiting

Verfasst von:

Diana Tran

Diana ist nicht nur eine leidenschaftliche Expertin im Bereich Personalwesen, sondern auch eine talentierte Content Writerin. Ihr tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitern befähigt sie dazu, Inhalte zu erstellen, die nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, hochwertige HR-Inhalte zu produzieren, ist Diana ein wahrer Schatz für alle, die ihr Wissen über das Personalwesen erweitern möchten.

Disclaimer

Bitte beachte, dass die Informationen auf unserer Website für allgemeine Informationszwecke gedacht sind und keine verbindliche Beratung darstellen. Die Informationen auf unserer Website können nicht als Ersatz für eine rechtliche und verbindliche Beratung in einer bestimmten Situation angesehen werden. Trotz unserer Recherchen übernehmen wir keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen auf unserer Website. Wir haften nicht für Schäden oder Verluste, die durch die Nutzung der Informationen auf unserer Website entstehen.

Teste Shiftbase kostenlos

14 Tage Testversion, kostenloser Support

  • Einfache Dienstplanung
  • Übersichtliche Zeiterfassung
  • Einfache Abwesenheitsverwaltung
Use Shiftbase on mobile