Geldwerter Vorteil

Geldwerter vorteil

Ein geldwerter Vorteil ist ein finanzielles Entgelt, das Arbeitnehmern als Gegenleistung dafür gewährt wird, dass sie sich bereit erklären, für einen bestimmten Zeitraum in einem Unternehmen oder einer Organisation zu arbeiten. Er wird in der Regel in Form einer Antrittsprämie gewährt, kann aber auch in Form von Aktienoptionen, Gewinnbeteiligungen oder anderen Formen des finanziellen Ausgleichs erfolgen.

Das Einkommen von arbeitnehmenden wird häufig durch Sachleistungen aufgestockt, z. B. durch die Nutzung von Firmenwagen für private Zwecke, kostenlose Mahlzeiten oder die Unterbringung in einem kostenlosen Zimmer. Diese Art von "Sachleistungen" ist in der Regel steuerpflichtig. Wir erklären, was als geldwerter Vorteil gilt, wie man ihn effektiv berechnet und verrechnet und was Personalverantwortliche steuerlich beachten müssen.

 

Definition: Was ist ein geldwerter Vorteil?

Arbeitgeber können Arbeitnehmern zusätzlich zu ihrem erwarteten Gehalt geldwerte Vorteile gewähren. Sie werden auch als "sachbezüge" bezeichnet. Auch wenn sie, wie der Name schon sagt, nicht in bar ausgezahlt werden, haben sie einen Geldwert. Der Arbeitnehmer muss kein Geld ausgeben, da das Unternehmen diese Gegenstände mit einem Preisnachlass oder kostenlos zur Verfügung stellt.

Daher kann der Arbeitnehmer für diese Ausgaben eigenständig sparen und hat nach Abzug der Steuern möglicherweise sogar zusätzliche Mittel zur Verfügung (Nettolohnoptimierung). Geld aus Sozialleistungen wird jedoch als Teil des Einkommens des Arbeitnehmers besteuert. Wenn ein Arbeitnehmer einen geldwerten Vorteil erhält, muss er in der Regel versteuerung zahlen.

Beispiele für einen geldwerten Vorteil:

  • Ein Firmenwagen
  • Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio
  • Eintrittskarten für Sportveranstaltungen
  • Warenrabatte

Vorteile und Zulagen Geldwerter Vorteil

Firmenwagen

Ein viraler Vorteil für Arbeitnehmer ist ein Firmenwagen. Der Arbeitgeber kann einem Arbeitnehmer ein Auto bezahlen. Die Besteuerung hängt davon ab, ob Sie den Wagen privat oder nur geschäftlich nutzen können. Mit der 1-Prozent-Regel können Sie das Firmenfahrzeug für die private Nutzung versteuern.

überblick berater Freibetrag  waren Sachbezüge

Ein viraler Vorteil für Arbeitnehmer ist ein Firmenwagen. Der Arbeitgeber kann einem Arbeitnehmer ein Auto bezahlen. Die Besteuerung hängt davon ab, ob Sie den Wagen privat oder nur geschäftlich nutzen können. Mit der 1-Prozent-Regel können Sie das Firmenfahrzeug für die private Nutzung versteuern.

Zum Zeitpunkt des Kaufs wird eine Steuer von einem Prozent auf den Bruttolistenpreis des Fahrzeugs erhoben. Hinzu kommen weitere 0,03 Prozent zum Zeitpunkt des Verkaufs auf jeden Kilometer zwischen dem Arbeitsplatz und der Wohnung des Mitarbeiters. Dieser Betrag wird als zusätzliches Einkommen versteuert und nicht als Barzahlung ausgezahlt. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind verpflichtet, Beiträge zur Sozialversicherung und Steuern zu zahlen.

Sie können ein Fahrtenbuch führen, um den finanziellen Vorteil eines Firmenwagens zu berechnen. Die Nutzung des Firmenwagens für geschäftliche Zwecke ist sinnvoll. Zu beachten sind alle Fahrten. Das Führen eines Fahrtenbuchs ist rentabler, wenn ein Auto geschäftlich genutzt wird.

Der Rabattfreibetrag ist eine geldwerte Leistung

Arbeitnehmer erhalten einen jährlichen "Rabattfreibetrag" von 1.080 €. Bargeldlose oder verbilligte Sachleistungen sind anrechenbar. Sie beziehen sich auf die Produkte des Unternehmens. Dazu gehören günstige oder kostenlose Hotelzimmer, Neuwagen für Mitarbeiter in der Automobilproduktion, vergünstigte Flüge für Flugpersonal und Rabatte in Kaufhäusern für Mitarbeiter. Eine Rabattvergütung unterliegt nicht der Besteuerung, es sei denn, ihr Geldwert übersteigt den Grenzwert.

Rabatt:

Ein Angestellter eines Küchenstudios erhält einen Rabatt von 20 % auf eine Küche.

8.000x0,2% = 1.600 Euro Rabatt

Über 1.080 Euro werden Steuern und Gebühren fällig. 520 € (1.600 Euro - 1.080 Euro).

Arbeitskleidung

Arbeitgeber können Zuschüsse gewähren, die nicht versteuert oder an die Sozialversicherung abgeführt werden müssen: Aber nur für klar definierte Berufskleidung, die man außerhalb der Arbeit nicht tragen darf, wie Krankenschwesternkleidung oder Sicherheitsschuhe. Die Dienstkleidung eines Bankangestellten ist nicht steuerlich absetzbar.

Fahrtkostenzuschuss

Wenn der Arbeitnehmer mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, kann sich der Arbeitgeber an den Fahrtkosten beteiligen. Der Arbeitnehmer erhält dann 30 Cent pro Kilometer und einen Arbeitstag für die einfache Fahrt zur Arbeit. Als Sachleistung kann der Fahrtkostenzuschuss mit einem pauschalen Steuersatz von 15 % versteuert werden. Das bedeutet, dass die Sozialversicherungsbeiträge für diese Leistung nicht mehr erforderlich sind.

Wohnungsdienstleistung

Wenn ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer eine Wohnung kostenlos oder verbilligt zur Verfügung stellt, muss der Arbeitnehmer für dieses Geld Einkommensteuer zahlen. Wie viel Geld Sie bekommen, hängt davon ab, wie schön die Wohnung ist. Wenn die Wohnung über ein Bad und eine Küche verfügt, entspricht das Geld, das Sie bekommen, dem Unterschied zwischen der Hypothek und dem Mietspiegel. Wenn die Wohnung keine Küche und kein Bad hat, ist das Geld, das Sie bekommen, der typische offizielle Wert für eine Unterkunft.

iPad, Laptop und Mobiltelefon

Geldwerter vorteil iPad, Laptop und Mobiltelefon

Sie können Ihren Mitarbeitern technische Geräte wie Laptops, Tablets und Smartphones zur Nutzung in ihrer Freizeit überlassen. Das gilt zum Beispiel auch für Drucker oder Software. Die Überlassung ist für beide Seiten steuerfrei, solange die Geräte rechtlich noch im Besitz des Arbeitgebers sind. Endet das Arbeitsverhältnis, müssen die Geräte wie vereinbart zurückgegeben werden. Wenn ein Arbeitnehmer eines der genannten Geräte kauft und es dem Unternehmen in Rechnung stellt, gilt die Regelung nicht. Soll ein Arbeitnehmer einen Laptop oder ein Smartphone bekommen, muss der Arbeitgeber eine Pauschalsteuer von 25 % zahlen.

Sachleistungen

Zu den Sachleistungen gehören Jobtickets, Tankgutscheine, Restaurantgutscheine, Eintrittskarten und Warengutscheine. Bis zu einem Betrag von 50 Euro pro Monat muss der Arbeitgeber für all diese Leistungen keine Steuern und Abgaben entrichten. Liegt der Betrag über 50 Euro, muss der gesamte Betrag versteuert werden. Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen einer Sachleistung und einer Geldleistung.

Bonusmeilen

Der Arbeitnehmer muss Bonusmeilen im Wert von bis zu 1.080 Euro pro Jahr nicht versteuern, auch wenn er sie für private Reisen nutzt. Ihr Chef kann Sie aber dazu zwingen, sie beruflich zu nutzen.

Darlehen

Der Arbeitgeber kann einem Arbeitnehmer ein zinsgünstiges Darlehen gewähren. Der Arbeitgeber kann einem Arbeitnehmer ein zinsgünstiges Darlehen gewähren. Wenn Sie mehr als diesen Betrag verdienen, müssen Sie Einkommensteuer zahlen. Wenn das Darlehen zum marktüblichen Zinssatz gewährt wird, muss es nicht versteuert werden, da der Arbeitnehmer keinen Vorteil daraus zieht.

Essensgutscheine und Restaurant

Essensgutscheine und Schecks sind Papierscheine, die in Restaurants, Supermärkten, Bäckereien und Metzgereien eingelöst werden können. Sie müssen kein kostenloses Wasser, keinen Kaffee, kein Obst und keine leeren Brötchen in der Steuererklärung angeben - auch kein Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Ein Rosinenbrötchen mit Kaffee ist also laut Rechtsprechung keine vollwertige Mahlzeit, weil es zum Frühstück einen Aufstrich oder Belag braucht.

Wenn Ihr Chef Ihre Fortbildung bezahlt, ist sie steuerfrei, wenn sie berufsbezogen ist. Die Fortbildung liegt entweder im "betrieblichen Interesse" des Arbeitgebers oder verbessert Ihre beruflichen Fähigkeiten.

Fortbildung

Wenn Ihr Chef ein "betriebliches Interesse" am Erwerb eines LKW-Führerscheins hat, ist das Geld steuerfrei. Das gilt auch für Auszubildende bei der Feuerwehr und der Polizei, die ihren Beruf ohne Führerschein nicht ausüben können.

Geschenke des Arbeitgebers

Geburtstag oder Dienstjubiläum? Ihr Chef kann Ihnen pro Anlass ein steuerfreies Geschenk im Wert von 60 Euro machen. Dazu gehören Blumen, Bücher, CDs und Luxusmahlzeiten.

Führerschein

Wenn Ihr Vorgesetzter ein "eigenbetriebliches Interesse" daran hat, dass Sie einen Lkw-Führerschein machen, ist dieser geldwerte Vorteil für Sie steuerfrei. Feuerwehrleute und Polizeianwärter können ohne Führerschein ihren Beruf nicht erfolgreich ausüben.

Gesundheitsförderung

Ihr Unternehmen übernimmt die Kosten für Physiotherapie, Massagen und sportliche Aktivitäten, die für Sie steuer- und sozialversicherungsfrei sind, bis zu 600 Euro pro Jahr. Messung des beruflichen Stresses. Sie schlägt Ihnen vor, mit Stress bei der Arbeit umzugehen. Beispiele sind Rückentrainings für Fahrer oder Augentraining für Büroangestellte.

Incentive-Reisen

Vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Incentive-Reisen, die aus einem pauschal versteuerten Sachbezug bestehen, gelten nicht als Arbeitslohn und sind weder lohnsteuer- noch sozialversicherungspflichtig. Wenn der Chef die Pauschalsteuer von 30 % zahlt, müssen Sie weder Steuern noch Sozialabgaben zahlen und können Ihren Incentive-Urlaub genießen.

Vom Arbeitgeber finanzierte Altersvorsorge

Das Gehalt eines Unternehmens kann in Direktversicherungen, Pensionsfonds oder eine Pensionskasse investiert werden. Auf diese Weise können Sie Ihre künftigen Rentenleistungen verbessern und Ihren Ruhestand sichern - eine finanzielle Belohnung.

Kinderbetreuung

Steuerfreie Zuschüsse für den Kindergarten oder eine andere Kinderbetreuung für Kinder im nicht schulpflichtigen Alter. Der Chef kann die Kinder seiner Mitarbeiter steuerfrei betreuen. Das Unternehmen kann alle Kosten übernehmen, ohne dass der Arbeitnehmer Steuern oder Sozialhilfe zahlen muss.

Bei Kurzzeitbetreuung von Kindern unter 14 Jahren können 600 Euro steuerfrei erstattet werden. Diese Regelung gilt für Notfälle, z. B. für Teilzeitbeschäftigte, die eine vorübergehende Betreuung benötigen. Behinderte Kinder sind von der Beschränkung auf 14 Jahre ausgenommen.

Stellplatz

Wenn ein Parkplatz während der Geschäftszeiten oder zu einem niedrigeren Preis zur Verfügung gestellt wird, sind keine Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge fällig. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber einen Parkplatz mietet.

Schenkung

Arbeitgeber können Arbeitnehmern kostenlose oder verbilligte Aktien zur Verfügung stellen. Steuerbegünstigt: Steuerfreie Vermögensbeteiligungen bis zu 1.440 Euro. Unternehmen können ihren Mitarbeitern bis zu 1.440 Euro an kostenlosen Unternehmensanteilen schenken.

Mitarbeiterrabatt

Viele Mitarbeiter erhalten von ihrem Unternehmen vergünstigte oder kostenlose Artikel oder Dienstleistungen. Personalrabatte sind finanziell vorteilhaft. Aufgrund der jährlichen Ermäßigung von 1.080 Euro müssen Sie das, was übrig bleibt, versteuern. Das Gesetz sieht eine Wertminderung von 4 % vor.

Die 1%-Regel

Der Arbeitnehmer zahlt für die private Nutzung des Firmenwagens im Rahmen der 1 %-Regelung monatlich 1 % des Bruttoinlandslistenpreises. Für jeden Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zahlt der Arbeitnehmer 0,03 Prozent des Haushaltsbruttolistenpreises.

Damit wird der Lohn steuerlich als unbezahltes Einkommen angerechnet. Das zusätzliche Geld wird zur Berechnung der Steuern und der Sozialversicherung herangezogen.

Beispiel:

Bruttoeinkommen: 3.000 €/Monat

Neues Auto: 30.000 Euro

1 % des Preises

1% von 30.000 Euro = 300 Euro

Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnung: 50 km

30.000 km x 0,0003 = 450 Euro

Der Geschäftswagen bringt 750 Euro ein. Dies erhöht die Einnahmen um 750 Euro. Er zahlt 3.750 Euro an Firmenwagen

Kfz-Steuern statt 3.000 Euro.

Der Rentabilitätsrechner misst das Einkommen

Der finanzielle Vorteil hängt davon ab, wie weit der Weg von zu Hause zur Arbeit ist und wie hoch die Kosten für den Dienstwagen sind. Der geldwerte Vorteil für den Arbeitnehmer sinkt, wenn diese beiden Faktoren steigen. Es ist also wichtig, dass Sie Ihr Einkommen und Ihre Ausgaben mit den Kosten für den Besitz eines Autos vergleichen. Das Ergebnis gibt Unternehmen und Arbeitnehmern ein wertvolles Instrument für Entscheidungen über den Abrechnungsmodus an die Hand.

Es ist faszinierend zu sehen, wie die verschiedenen Arten von Fachkräften und Führungskräften in der Verteilung der Geschäftsfahrzeuge nach Marke und Modell vertreten sind. Die Statistiken machen deutlich, wofür die Unternehmen ihr Geld für Firmenwagen ausgeben.

Die Nutzung des Firmenwagens durch einen Angestellten für dienstliche Zwecke, mit gelegentlicher Nutzung für private Zwecke, kann durch das Führen eines Fahrtenbuchs finanziell begünstigt werden.

Fazit

Arbeitgeber können die Loyalität ihrer Mitarbeiter auch ohne eine Gehaltserhöhung fördern. Nicht-monetäre Prämien sind für die Mitarbeiter oft attraktiver, vorausgesetzt, alle Mitarbeiter haben die gleichen Voraussetzungen. Wenn dies befolgt wird, profitieren sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von niedrigeren Steuern. Der Nettolohn kann bei Bedarf durch Geldleistungen optimiert werden. Dadurch erhöht sich der Nettolohn des Arbeitnehmers.

Sie müssen jedoch die Freigrenzen und -mengen einhalten, um den Steuerverlust zu minimieren und den Betrag, der eingespart werden kann, zu maximieren. Die Berechnung der Geldleistungen und der damit verbundenen Steuern kann schnell kompliziert werden. Deshalb sollten Sie diese Arbeit von einem Steuerberater oder einem Lohnverrechnungsdienst erledigen lassen. Wenn Sie das nicht tun, können Sie bei einer Steuerprüfung schnell Fehler entdecken.

Mitarbeiter Management