Pendlerpauschale

Pendlerpauschale was sie wissen müssen

Wenn Sie als Arbeitnehmer regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit und zurück fahren, können Sie bei Ihrem Arbeitgeber eine Pendlerpauschale beantragen. Mit der Pendlerpauschale können Sie die Kosten für Ihre Fahrten abdecken und Ihren täglichen Arbeitsweg erschwinglicher machen.

Die Höhe der Pauschale richtet sich nach der Entfernung, die Sie zur Arbeit zurücklegen, und nach der Art des Verkehrsmittels, das Sie benutzen. Die Entfernungspauschale ist außerdem steuerfrei, so dass Sie mehr von Ihrem hart verdienten Geld in der Tasche behalten können. Der folgende Artikel beschreibt die Pendlerpauschale und zeigt Ihnen, wie Sie sie berechnen können.

Was ist die Pendlerpauschale?

Das Pendlerpauschale, auch Entfernungspauschale genannt, bietet Arbeitnehmern eine steuerliche Erleichterung aufgrund ihres langen Arbeitsweges. Durch den Abzug der Entfernungspauschale als Werbungskosten in der Steuererklärung können Pendler ihr zu versteuerndes Einkommen nach § 9 Einkommensteuergesetz (EStG) mindern.

Die Entfernungspauschale wird Arbeitnehmern gewährt, die ihr Fahrzeug für den Weg zur und von der Arbeit nutzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie mit dem Auto, Motorrad, Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Der Pauschalbetrag hat also nichts mit den tatsächlichen Aufwendungen zu tun. Er ist ein unabhängiger Betrag. Im letzteren Fall wird der Euro noch festgelegt.

Der deutsche Gesetzgeber legt die Entfernungspauschale fest. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, kann die Kosten für eine Dauerkarte oder einen Einzelfahrschein geltend machen. Auch eine Mischform ist möglich. In diesem Fall sollte die tägliche Pendlerpauschale erhöht werden, um die tatsächlichen Kosten für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu decken.

Wer hat Anspruch auf das Pendlerpauschale?

Nach § 4 Absatz 5 des Einkommensteuergesetzes von 1997 (EStG) können Arbeitnehmer und Selbständige die Entfernungspauschale geltend machen.

Erwähnenswert ist auch, dass die Pendlerpauschale nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer gilt. Sie gilt auch für Personen, die Fahrgemeinschaften bilden. Die Zahl der Fahrten zur Arbeit ohne Auto ist jedoch begrenzt.

Der Höchstbetrag für das Zu-Fuß-Gehen oder Radfahren liegt bei 4.500 Euro pro Jahr. Dieser Höchstbetrag wird in der Praxis nur selten genutzt, da Fußgänger die geforderte Strecke von 15.000 Kilometern nicht zurücklegen können.

Sie können die Kilometerpauschale auch nutzen, um den Preis von Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel anzuerkennen. Unter Umständen können Sie höhere Kosten geltend machen, wenn Sie über die Pendlerpauschale hinaus öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

Es ist die einzige Möglichkeit, Flugkosten abzusetzen, wenn man mit dem Flugzeug zur Arbeit reist. Eine Erstattung von Kilometern ist hier nicht möglich. Bei der Wahl eines von Ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Dienstwagens sind einige Besonderheiten zu beachten. Sie können die Pendlerpauschale für Werbungskosten nutzen, wenn Sie die private Nutzung des Fahrzeugs mit einem Prozent und zusätzlich 0,03 Prozent versteuern.

Was ist die kurze Geschichte der Pendlerpauschale?

Die Entfernungspauschale gibt es bereits seit 1920. Im Jahr 2007 wurde beschlossen, dass die ersten 20 Kilometer aus wirtschaftlichen Gründen gestrichen werden sollten. Kurz darauf entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die Pendlerpauschale wieder eingeführt werden muss (BVerfG).

Gibt es einen festen Betrag für die Pendlerpauschale?

Die Pendlerpauschale in Höhe von 30 Cent pro Kilometer erhalten seit 2004 diejenigen, die weniger als 20 Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte pendeln. Ab dem 21. Kilometer erhöht sich der Satz auf 35 Cent pro Kilometer. Mit dem Steuerentlastungsgesetz, das der Bundesrat am 20. Mai 2022 beschlossen hat, wird der Betrag für einen Kilometer rückwirkend ab 1. Januar 2022 auf 38 Cent erhöht.

Gibt es eine Höchstgrenze für die Pendlerpauschale?

Die Antwort lautet: Ja. In der Regel liegt der gesetzliche Höchstbetrag bei 4.500 Euro pro Kalenderjahr. Die Fahrtkosten können nicht als Ausrede herangezogen werden, wenn Pendler nachweisen, dass sie höhere Fahrtkosten haben.

Neben Tankrechnungen, Fahrkarten und anderen relevanten Belegen ist es wichtig, diese sorgfältig aufzubewahren, falls sie als Beweismittel benötigt werden. Abgesehen davon können Sie die Fahrtkosten nicht von der Steuer absetzen, wenn sie eine Höchstgrenze überschreiten.

Wie hoch ist das österreichische Pendlerpauschale?

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Zunächst einmal gibt es den sogenannten Verkehrsabsetzbetrag, mit dem Erwerbstätige für ihre Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz entschädigt werden. Je nach Einkommen können Sie bis zu 400 Euro bzw. 690 Euro pro Monat erhalten, wenn Sie bis zu 12.200 Euro verdienen.

In den folgenden Fällen haben Arbeitnehmer ebenfalls Anspruch auf die Pendlerpauschale:

  • Die Entfernung zum Arbeitsplatz beträgt mindestens 20 Kilometer (kleines Pendlerpauschale).
  • Bei Pendlern, die mehr als 2 Kilometer zurücklegen, ist die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels nicht leistbar oder nicht möglich (großes Pendlerpauschale).

Das Pendlerpauschale kann als Werbungskosten in der Steuererklärung abgesetzt werden. Bei der Lohnverrechnung werden Pendlerrechnerabfragen nicht berücksichtigt, es sei denn, der Arbeitnehmer reicht sie bei seinem Arbeitgeber ein.

Von Mai 2022 bis Juni 2023 beträgt das kleine Pendlerpauschale wie folgt:

  • Monatliche Miete von 87 Euro ab einer Entfernung von 20 Kilometern
  • Eine monatliche Miete von 169,50 Euro bei einem Radius von 40 Kilometern
  • Eine monatliche Zahlung von 252 Euro ab einer Entfernung von 60 Kilometern

Die Pendlerpauschale zwischen Mai 2022 und Juni 2023 beträgt wie folgt:

  • Die monatliche Miete beträgt 46,50 Euro bei einer Entfernung von 2 Kilometern
  • Monatliche Miete von 184,50 Euro ab einer Entfernung von 20 Kilometern
  • Ab einer Entfernung von 40 km 321 Euro pro Monat
  • Die monatliche Miete beträgt 459 Euro innerhalb von 60 Kilometern

Zusätzlich zu den Pendlereuros steht allen österreichischen Arbeitnehmern seit 1. Jänner 2013 ein Pendlerpauschale zu.

Wie viele Arbeitstage können maximal angegeben werden?

Viele Pendler fragen sich, ob sie die Entfernungspauschale für mehr als nur Arbeitstage in Anspruch nehmen können. Um die Anzahl der Tage zu berechnen, die Ihnen für Fahrten zur Verfügung stehen, ziehen Sie die Anzahl der Wochenendtage von 365 ab.

Von den verbleibenden 260 Tagen sollten alle Feiertage, Urlaubs- und Krankheitstage abgezogen werden. Außerdem müssen die Tage, an denen die Arbeitnehmer an arbeitsbezogenen Fortbildungsmaßnahmen, Geschäftsreisen oder Betriebsausflügen teilnehmen mussten, von der Gesamtzahl der Arbeitstage abgezogen werden.

Bei der Zahl der möglichen Arbeitstage gibt es einiges zu beachten: Wer zum Beispiel pendelt und mit seinem Arbeitgeber eine 5-Tage-Woche vereinbart hat, fährt in der Regel bis zu 230 Tage im Jahr zur Arbeit. Bei einer 6-Tage-Woche ergeben sich bis zu 280 Arbeitstage.

Die in Rechnung gestellten Arbeitstage müssen mit den tatsächlichen Arbeitstagen übereinstimmen. Die einzigen Tage, die nicht abgezogen werden dürfen, sind die Tage, an denen von zu Hause aus gearbeitet wird. Beachten Sie, dass der Arbeitnehmer die Entfernungspauschale nur für jeden Arbeitstag in Anspruch nehmen kann. Das gilt auch, wenn er mehrmals am Tag zwischen Wohnung und Arbeitsplatz pendeln muss.

Das Finanzamt kann einen Nachweis über die tatsächlich geleisteten Arbeitstage verlangen. Wenn Sie mehrere Tage arbeitsunfähig waren oder hohe Krankheitskosten hatten, können Sie diese unter Umständen als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Sie können auch Unterstützung bei den Kosten für Weiterbildungskurse erhalten.

Wann ist es nicht sinnvoll, das Pendlerpauschale steuerlich abzusetzen?

Besser ist es, das Werbungskostenpauschale zu verwenden, wenn das Entfernungspauschale weniger als 1.000 Euro beträgt. Die Pendlerpauschale ändert in diesem Fall nichts an den abzugsfähigen Werbungskosten. Alternativ sollten Sie bei Werbungskosten über 1.000 Euro einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung beim zuständigen Finanzamt stellen.

Der Arbeitnehmer muss dann das ganze Jahr über eine niedrigere Lohnsteuer zahlen. Werbungskosten werden wie Freibeträge behandelt, die vom Einkommen abgezogen werden, bevor die Einkommensteuer jeden Monat berechnet wird.

Hier ein Beispiel: Pendlerpauschale und Werbungskosten

Frau Birgit pendelt täglich 8 Kilometer, 200 Tage im Jahr. Sie bekommt 480 Euro als Entschädigung. Ihr Einkommen deckt 1.000 Euro nicht ab, also kommt sie nicht dazu.

Aufgrund ihrer Situation entscheidet sie sich dafür, Geld zu sparen, indem sie die einkommensabhängige Pauschale und nicht die Pendlerpauschale wählt.

Nach welcher Methode wird die Entfernung zur Arbeit genau berechnet?

Die Entfernung zwischen Ihrem Wohnort und Ihrer Arbeitsstätte wird anhand der Kürzeste Straßenverbindung (einfache Strecke) berechnet. Ein Pendler kann eine längere Strecke wählen, sofern sie verkehrsgünstiger ist und regelmäßig benutzt wird. Ein Pendler kann eine längere Strecke wählen, sofern sie verkehrsgünstiger ist und regelmäßig benutzt wird. Ein Pendler kann eine längere Strecke wählen, sofern diese verkehrsgünstiger ist und regelmäßig genutzt wird.

Die erste tätigkeitsstätte eines Arbeitnehmers ist seine Hauptarbeitsstelle, die er täglich aufsucht. Das kann zum Beispiel ein Büro sein. Arbeitet ein Arbeitnehmer an mehreren Orten, zählt der Ort, dem er ständig zugewiesen ist.

Für die Berechnung der Entfernungspauschale wird der dem Arbeitsort nächstgelegene Wohnort des Pendlers herangezogen, unabhängig davon, ob er einen oder mehrere Wohnsitze hat. Wenn ein Arbeitnehmer umziehen möchte, muss dies mit seinen Zielen und Vorstellungen übereinstimmen.

Eine einfache und schnelle Methode zur Berechnung der Pendlerpauschale

Die folgenden Kriterien sind wichtig, um zu entscheiden, wie viel Strecke Sie zurücklegen können:

  • Alle Wohnungsstandorte
  • Anzahl der Arbeitstage, ohne die von zu Hause aus geleisteten Arbeitsstunden
  • Länge der Strecke, d. h. volle Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte
  • Anstatt Ihr Pendlerpauschale von Hand zu berechnen, können Sie mit unserem Online-Rechner ganz einfach den richtigen Betrag ermitteln. Um das Pendlerpauschale zu berechnen, folgen Sie bitte den Schritten des Online-Rechners.

Pendlerpauschalen-Rechner in wenigen Schritten

  • Berechnen Sie das Pendlerpauschale auf Basis des Steuerjahres.
  • Geben Sie in das Feld "Entfernung zur Arbeit" die entsprechende Anzahl von Kilometern ein.
  • Geben Sie die Anzahl der Arbeitstage ein, die Sie im Jahr verbringen.
  • Sie können dies berechnen, indem Sie auf die Schaltfläche "Pendlerpauschale berechnen" klicken.
Pendlerpauschale-Rechner: Beispiel für die Berechnung
Pendlerpauschale-Rechner: Beispiel für die Berechnung

Berechnen Sie anhand dieser Zahlen den Betrag, der Ihnen für Pendlerkosten zusteht. Nehmen wir an, zwischen Ihrem Wohnort und Ihrem Arbeitsplatz liegen 45 Kilometer. Sie haben eine normale 5-Tage-Woche, gehen immer ins gleiche Büro und pendeln mit dem Auto. Wie viel Geld können Sie für das Pendeln steuerlich geltend machen?

Um dies zu berechnen, multiplizieren Sie die Anzahl der Kilometer mit der entsprechenden Pauschale. Die ersten 20 Kilometer werden mit 30 Cent abgerechnet, alle weiteren Kilometer mit 38 Cent:

In diesem Fall sind 20 Kilometer x 0,30 Euro = 6 Euro

25 Kilometer mal 0,38 Euro = 9,50 Euro

Ihr Pendlerpauschale beträgt pro Arbeitstag 15,50 Euro, darin enthalten sind 6 Euro für die Strecke und 9,50 Euro für sonstige Ausgaben. Wenn Sie diesen Betrag auf ein Jahr hochrechnen und mit der Anzahl der Arbeitstage multiplizieren, kommen Sie auf 3.410 Euro.

Denn wir gehen davon aus, dass eine 5-Tage-Woche 220 Arbeitstage hat (15,50 Euro mal 220 Tage). Im Kalenderjahr wird das Pendlerpauschale in Höhe von 3.410 Euro von Ihrem zu versteuernden Einkommen abgezogen.

Pendlerpauschale in der Steuererklärung

Für das Pendlerpauschale müssen Sie keine Belege sammeln. Sie können die Steuergutschrift nur erhalten, wenn Ihre Ausgaben den Höchstbetrag übersteigen. Um diese Kosten in Ihrer Steuererklärung angeben zu können, müssen Sie sie durch Quittungen nachweisen.

Tragen Sie die Pendlerpauschale in Anlage N Ihrer Steuererklärung ein. Zu den Werbungskosten gehört auch die Entfernungspauschale. Alle Kosten, die im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit entstehen, sind steuerlich absetzbar, auch die Werbekostenpauschale von 1.000 Euro.

Die Pendlerpauschale ist für Sie möglicherweise nicht von Vorteil, wenn sie den Betrag der abzugsfähigen Werbungskosten nicht verändert.

Die Ausgaben für Werbung und Pendler zum Beispiel sind pauschaliert

Für den Weg zur Arbeit (einfache Strecke) benötigen sie acht Kilometer im Jahr. Dafür zahlen Sie eine Pauschale von 528 Euro. Auf 1.000 Euro kommen Sie, wenn Sie weitere Werbungskosten haben, etwa für Fachbücher, Fortbildung oder Arbeitskleidung. Eine Entfernungspauschale für Pendler ist nicht notwendig.

Der Aufwand lohnt sich aber oft. Wenn Ihre Werbungskosten über 1.000 Euro liegen, sollten Sie einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung stellen. Dadurch zahlen Sie im Laufe des Jahres weniger Einkommensteuer. Die Abzüge für die Einkommensteuer werden jeden Monat auf der Grundlage der Werbungskosten vorgenommen.

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