Arbeitnehmerüberlassung

zweck der überlassung eingestellt Arbeitsleistung arbeitskräfte  arbeitsvertrag matthias ruff

Ein Begriff, der eine Vielzahl von Emotionen und Reaktionen auslöst. Während die einen reflexartig von "Ausbeutung" sprechen, sagen andere, ihre Arbeit sei erfüllend und abwechslungsreich. Zweifellos hat die Zeitarbeit ihren Anteil an schwarzen Schafen. Aber auch Arbeitnehmer können von der Arbeitnehmerüberlassung profitieren, da sie neue Möglichkeiten entdecken können. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über Zeitarbeit wissen müssen und wie Sie sie für sich nutzen können.

Arbeitnehmerüberlassung definition

Arbeitnehmerüberlassung kann sich auch auf Zeitarbeit, Leiharbeit oder Personalleasing beziehen. In diesen Fällen leiht ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer für einen begrenzten Zeitraum an eine andere Person aus. Der Verleiher behält während dieser Zeit die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers. An diesem Vertrag sind drei Parteien beteiligt: der Verleiher, der Entleiher und der Arbeitnehmer.

Der Verleiher erhält während der Überlassung des Arbeitnehmers Zahlungen von dem Entleiher. Daher besteht ein Leihverhältnis zwischen dem Entleiher und dem Verleiher, nicht zwischen dem Entleiher und dem Leiharbeitnehmer. Alle anderen Aspekte des Zeitarbeitsgesetzes werden durch das aktuelle Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) von 2017 geregelt.

Über 3.600 Unternehmen sind Mitglied im Arbeitgeberverband der Zeit- und Leiharbeitsunternehmen (iGZ). Der Interessenverband verabschiedet einen für seine Mitglieder verbindlichen Verhaltenskodex, über dessen Einhaltung ein Gremium aus unabhängigen Ansprechpartnern und Schiedsrichtern wacht.

Vorteile der Arbeitnehmerüberlassung für Unternehmen

Welche Vorteile ergeben sich für den Entleiher? Die Arbeitnehmerüberlassung hat für Unternehmen vor allem folgende Vorteile:

Vorübergehende Auftragsspitzen

Flexible Einsatzmöglichkeiten für Leiharbeiter ermöglichen es Unternehmen, Arbeitsspitzen zu bewältigen und Produktionsspitzen aufzufangen. Es soll nicht nötig sein, Mitarbeiter einzustellen und später wieder zu kündigen, wenn in einem überschaubaren Zeitrahmen mehr Arbeit anfällt. Das Kundenunternehmen muss also deutlich weniger Aufwand betreiben, da das Unternehmen die Arbeit direkt auslagert. Dies ist besonders für saisonale Unternehmen von Bedeutung, bei denen der Bedarf an Arbeitskräften im Sommer (Baugewerbe) oder im Winter (Einzelhandel) steigt.

Vertretung von Arbeitnehmern

Es kommt vor, dass Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Gründen - vor allem langfristig - ausfallen. Es gibt viele Gründe, warum ein Arbeitnehmer Urlaub nehmen kann, z. B. Krankheit oder Elternzeit. Auch hier sorgen Leiharbeitnehmer für einen reibungslosen Ablauf.

Günstige Alternative

Für Entleiher ist die Zeitarbeit oft günstiger, weil die Kosten über die Zeit kalkulierbar sind. Entleihern entstehen keine zusätzlichen Kosten, wenn Zeitarbeiter im Urlaub oder krank sind. Außerdem übernimmt der Verleiher die mühsame Auswahl der Bewerber, was ihm Geld spart.

Viele Gewerbetreibende halten dieses Modell in der Praxis für effektiv. Arbeitnehmer, die in der Zeitarbeit tätig sind, können viel über verschiedene Unternehmen und Branchen lernen. Bei ungelernten oder weniger qualifizierten Arbeitnehmern sieht das allerdings anders aus. Es gibt einige schwarze Schafe in der Zeitarbeitsbranche - Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer unterbezahlen und sie manchmal sogar ausbeuten.

Trotz ihres negativen Images der Zeitarbeit sind diese Berichte nicht repräsentativ für die Branche. Es sollten mehr als nur negative Beispiele in die Bewertung einfließen.

Chancen aus dem Arbeitnehmerüberlassungsvertrag

Eine Zeitarbeit sollte nicht der letzte Ausweg oder eine Notlösung sein. Die richtige Einstellung kann gute Beschäftigungsmöglichkeiten bieten und zu einer erfolgreichen Karriere beitragen. Es ist wichtig, die Chancen zu nutzen, die sich einem bieten.

So haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Unternehmen, Vorgesetzte und Kollegen kennen zu lernen und sich entsprechend zu positionieren. Ein Arbeitgeber kann Sie für eine Stelle in Betracht ziehen, wenn Sie gute Leistungen, Engagement und Teamgeist zeigen.

Sie kennen die Vorschriften und Vorgaben des Arbeitgebers für die Zeitarbeit und haben mit ihm darüber gesprochen. Gute Unternehmen bieten ihren Zeitarbeitnehmern die Möglichkeit, das Unternehmen zu wechseln.

Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie die Angelegenheit so schnell wie möglich mit Ihrem Arbeitgeber klären, das Unternehmen durchforsten, Beziehungen und Kontakte innerhalb des Unternehmens knüpfen, um eine Grundlage zu schaffen, und gute Leistungen erbringen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Außerdem kann es vorkommen, dass Sie in Unternehmen oder Funktionen arbeiten, in denen Sie sich unwohl fühlen oder die Ihnen keinen Spaß machen. In diesem Fall kann eine befristete Stelle von Vorteil sein. So können Sie herausfinden, in welchen Bereichen Sie nicht auf Dauer arbeiten möchten.

Die Praxis der Einstellung von Arbeitnehmern

Nationale Prüfer stellen sicher, dass alle gesetzlichen Einstellungsvoraussetzungen bei der Prüfung von Unternehmen eingehalten werden. In " Arbeitsverträge für Zeitarbeit " werden die Rahmenbedingungen festgelegt, einschließlich der Rechte und Pflichten von Verleihern, Entleihern und Arbeitnehmern. Daher muss ein Dokument, das dem Zeitarbeitsgesetz entspricht, die erforderlichen Informationen enthalten.

 

Welche Rechte haben die Leiharbeitnehmer?

Das AÜG schreibt vor, dass Sie die Gleichbehandlung wahren müssen. Ein Leiharbeitnehmer muss nach dem Gesetz genauso behandelt werden wie ein Festangestellter. Außerdem müssen Sie ein Mindestmaß an Arbeitsbedingungen einhalten.

Dazu gehören die Gewährung von Urlaub und Entgelt in Zeiten der Nichtbeschäftigung sowie die korrekte Einstufung der Leiharbeitnehmer auf der Grundlage ihrer Tarifverträge. Außerdem müssen Lohnuntergrenzen und Sozialversicherungsbeiträge eingehalten werden.

Gewerbliche Verleiher sind nach dem Gesetz erlaubnispflichtig. Die Arbeitsagentur muss also Arbeitgebern, die Arbeitnehmer einstellen wollen, die Erlaubnis erteilen. Auch hier ist eine Frist für die Einstellung eines Arbeitnehmers vorgeschrieben.

Das Gesetz (seit April 2017) beschränkt die Zeitarbeit auf 18 Monate bei einem Arbeitgeber. Entleiher und Leiharbeitnehmer können ein Arbeitsverhältnis eingehen, wenn die Überlassungsdauer die Höchstdauer überschreitet oder der Verleiher eine Überlassungserlaubnis benötigt.

Wie hoch darf das Gehalt in der Zeitarbeit sein?

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) regelt die Höhe der Zeitarbeit nach dem Gleichheitsgrundsatz in § 8 AÜG.) Demnach sind Zeitarbeitgeber grundsätzlich verpflichtet, nicht festangestellten Arbeitnehmern bei vergleichbarer Qualifikation und Qualifikation das gleiche Gehalt zu zahlen wie festangestellten Arbeitnehmern. Technisch gesehen handelt es sich dabei um Equal Pay (gleiche Qualifikation und gleiches Gehalt).

Wie lange darf eine befristete Beschäftigung maximal dauern?

Die Überlassung eines Arbeitnehmers wird durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz geregelt, das der Entleiher befolgen muss. Seit der AÜG-Reform im April 2017 dürfen Leiharbeitnehmer nur noch 18 Monate am Stück im selben Unternehmen arbeiten. Diese Regelung ist im AÜG in § 1 Absatz 1 geregelt. Manchmal ergeben sich Abweichungen aus Betriebs-/Dienstvereinbarungen oder Tarifverträgen. Darüber werden die Zeitarbeitnehmer im Vorfeld informiert.

Was kostet die Einstellung von Arbeitnehmern die Unternehmen?

Der Antragsteller muss bei der Beantragung der Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung eine Gebühr entrichten. Beim Erwerb einer unbefristeten Erlaubnis fallen Kosten in Höhe von 2 500 Euro an. Eine befristete Erlaubnis kostet 1.000 Euro.

Was sind die Voraussetzungen für ein Zeitarbeitsunternehmen?

Die Arbeitnehmerüberlassung ist erlaubnispflichtig nach AÜG 1. Die Erlaubnis erteilt je nach Standort des Unternehmens eine Agentur für Arbeit in Düsseldorf, Kiel oder Nürnberg. Die Erlaubnis ist personenbezogen.

Mitarbeiter