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Dein Guide: Zeiterfassung rechtssicher einführen

  • Verfasst von: Diana Tran
  • Letzte Aktualisierung: 12 Januar 2026

Das interaktive Dashboard visualisiert die monatlichen Ersparnisse eines Unternehmens durch reduzierte Fehlerkosten und Zeitgewinne in der HR-Abteilung, wobei die Vorteile der digitalen Zeiterfassung deutlich werden. Es zeigt eine Übersicht über die erreichten Einsparungen und die Effizienzsteigerung der Mitarbeitenden.

ℹ️ Haftungsausschluss: Dieser Guide dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.

    • Rechtspflicht: Arbeitgeber in Deutschland sind verpflichtet, ein objektives, verlässliches und zugängliches System zur Arbeitszeiterfassung einzuführen. Grundlage sind das EuGH-Urteil (C-55/18) und das BAG-Urteil vom 13.09.2022.
    • Pflichtumfang: Dokumentiert werden müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit jedes Mitarbeiters.
    • Aufbewahrung: Arbeitszeitdaten müssen mindestens 2 Jahre revisionssicher gespeichert und bei Prüfungen vorgelegt werden können.
    • Ausnahmen: Für Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern bestehen derzeit Erleichterungen bei der Art der Aufzeichnung, nicht jedoch bei der grundsätzlichen Dokumentationspflicht.
    • Praxisvorteil: Digitale Zeiterfassungssysteme wie Shiftbase senken Fehlerquoten, reduzieren Verwaltungsaufwand und erhöhen die Rechtssicherheit.

    💡Shiftbase-Tipp: Beste Zeiterfassung Software für Kleinbetriebe | 2026

Was bedeutet „rechtssichere Zeiterfassung“ konkret?

Ein rechtssicheres Zeiterfassungssystem erfüllt drei Mindestanforderungen: Es ist objektiv (keine nachträgliche Manipulation), verlässlich (vollständig und korrekt) und zugänglich (für Mitarbeiter und Prüfinstanzen einsehbar).

  • Arbeitszeiten werden täglich erfasst
  • Überstunden und Mehrarbeit sind transparent nachvollziehbar
  • Pausen und Ruhezeiten werden korrekt berücksichtigt

Die Einführung eines solchen Systems ist kein Wochenendprojekt. Je nach Unternehmensgröße solltest du eine Zeitspanne von 2 bis 6 Monaten einplanen.

Möchtest du tiefer in die gesetzlichen Details eintauchen? Lies hier unseren vollständigen Guide zur Pflicht der elektronischen Zeiterfassung.

SCHRITT 1️⃣ - Analyse: Anforderungen und Rahmenbedingungen klären

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme deiner Organisation. Ziel ist es, rechtliche Anforderungen und betriebliche Realität zusammenzubringen.

SCHRITT 2️⃣ - Methode wählen: Digital vs. analog

Seit den Urteilen von EuGH und BAG ist klar: Die Verantwortung für eine korrekte Zeiterfassung liegt beim Arbeitgeber. Analoge Systeme sind zwar nicht grundsätzlich verboten, aber fehleranfällig.

  • Digitale Systeme: Automatische Zeitstempel, Protokollierung von Änderungen, revisionssichere Speicherung
  • Analoge Systeme: Hoher manueller Aufwand, geringere Nachvollziehbarkeit, erhöhtes Haftungsrisiko
  • Empfehlung: Cloudbasierte Lösungen ermöglichen Echtzeit-Zugriff für HR, Führungskräfte und Mitarbeiter.

SCHRITT 3️⃣ - Datenschutz, Betriebsrat und Akzeptanz

Zeiterfassung betrifft sensible personenbezogene Daten und unterliegt der DSGVO sowie dem Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats.

  • Betriebsrat: Mitbestimmung gemäß §87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG
  • Datenschutz: Zweckbindung, Datenminimierung, klare Zugriffsrechte
  • Akzeptanz: Kommunikation ist entscheidend – Zeiterfassung schützt Mitarbeiter vor unbezahlter Mehrarbeit

SCHRITT 4️⃣ - Testphase, Integration und Schulung

Vor dem vollständigen Rollout empfiehlt sich eine Pilotphase, um Prozesse zu testen und Akzeptanz aufzubauen.

SCHRITT5️⃣ - Dauerhafte Compliance und Optimierung

Nach dem Rollout beginnt der eigentliche Mehrwert: Transparenz, Auswertungen und kontinuierliche Verbesserung.

  • Archivierung: Mindestens 2 Jahre revisionssicher speichern
  • Regelmäßige Audits: Prüfung von Pausen, Ruhezeiten und Überstunden
  • Kennzahlen: Reduktion manueller Korrekturen, Zeitersparnis in HR, weniger Rückfragen
💡Geh jetzt rüber zum Self-Check und finde heraus, ob deine Planung wirklich wasserdicht ist. Mit unserer Compliance-Checkliste siehst du sofort, wo du rechtlich stehst und wo du noch nachbessern musst.

Business Case: Warum sich digitale Zeiterfassung rechnet

Digitale Zeiterfassung ist nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern ein wirtschaftlicher Hebel. Weniger manuelle Korrekturen, weniger Fehler in der Abrechnung und mehr Transparenz sparen Zeit und Geld.

📈 Shiftbase ROI- & Business-Case Rechner

Ziel: Ein interaktives Tool, das den finanziellen Mehrwert (ROI) von Shiftbase in drei Dimensionen berechnet: Direkte Fehlerkosten, gewonnene HR-Produktivität und Compliance-Sicherheit.

1) Inputs (Nutzer-Eingaben)

„Die gesamte Lohnsumme aller Mitarbeiter, für die Zeiten erfasst werden.“
„Wird zur Berechnung der Software-Investition benötigt.“
„Wie lange brauchst du für das Sammeln, Prüfen und Übertragen der Stunden?“
Default: 45 €

4) Output (Ergebnis)

Dein Ergebnis auf einen Blick

Basierend auf typischen Unternehmensdaten amortisiert sich der Einsatz von Shiftbase häufig bereits im ersten Monat.

Vergleich der Zeiterfassungs-Methoden

Überblick über gängige Zeiterfassungs-Methoden
Merkmal Mobile App Hardware-Terminal Desktop/Web
Einsatzbereich Außendienst, Homeoffice, Gastro Lager, Produktion, Filialen Büro, Agenturen
Rechtssicherheit Sehr hoch Sehr hoch Hoch
Besonderheiten Flexibel, ortsunabhängig Manipulationssicher Einfach in bestehende Workflows integrierbar

Häufig gestellte Fragen

  • Grundsätzlich ja. Auch kleine Betriebe müssen Arbeitszeiten dokumentieren, wenn auch mit vereinfachten Methoden.

  • Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit inklusive Überstunden. Pausenregelungen müssen eingehalten werden.

  • Digitale Systeme schaffen Transparenz, reduzieren Fehler und helfen Arbeitgebern, gesetzliche Vorgaben zuverlässig einzuhalten.

Zeiterfassung
Diana Tran

Verfasst von:

Diana Tran

Diana ist nicht nur eine leidenschaftliche Expertin im Bereich Personalwesen, sondern auch eine talentierte Content Writerin. Ihr tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitern befähigt sie dazu, Inhalte zu erstellen, die nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, hochwertige HR-Inhalte zu produzieren, ist Diana ein wahrer Schatz für alle, die ihr Wissen über das Personalwesen erweitern möchten.

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