Krankmeldung

ab dem ersten tag per post arbeitstag angestellte krankheitsfall

Vielleicht hast du den Begriff "Krankmeldung" schon einmal gehört, aber was bedeutet er? Eine Krankmeldung ist eine ärztliche Bescheinigung, die besagt, dass du zu krank bist, um zu arbeiten. Es wird auch als "Krankmeldung" bezeichnet.

Um eine Krankmeldung zu erhalten, musst du einen Arzt aufsuchen und ihm Einzelheiten über deine Krankheit mitteilen. Der Arzt wird dann beurteilen, ob du arbeitsfähig bist oder nicht. Er stellt dir eine Krankmeldung aus, wenn er dich für nicht arbeitsfähig hält.

Krankmeldungen sind wichtig, da sie deinem Arbeitgeber Aufschluss über deine Krankheit und die voraussichtliche Dauer deines Arbeitsausfalls geben können. Sie können dir auch helfen, Leistungen wie Krankengeld zu beantragen.

Wenn du eine Krankschreibung beantragen möchtest, solltest du wissen, wie das geht und was dabei zu beachten ist. Lies diesen Artikel weiter, um alles zu erfahren, was du über Krankmeldungen wissen musst!

Definition einer Krankschreibung

Eine Krankschreibung ist ein Dokument, das von einem Arzt ausgestellt wird, um zu bescheinigen, dass ein Arbeitnehmer krank ist und nicht arbeiten kann. Die Krankschreibung enthält in der Regel die Daten der Erkrankung des Arbeitnehmers und die Kontaktinformationen des Arztes.

In einigen Fällen kann die Krankschreibung auch ein Datum für die Rückkehr an den Arbeitsplatz enthalten. In einigen Fällen kann der Arbeitgeber auch eine ärztliche Bescheinigung verlangen, um den Antrag eines Arbeitnehmers auf Krankheitsurlaub zu genehmigen und die Bezahlung für die Krankheitstage zu erhalten.

Arbeitgeber benötigen in der Regel eine Krankmeldung, um den Krankenstand eines Arbeitnehmers zu bearbeiten. Und sie benötigen auch ein ärztliches Attest, um dem Arbeitnehmer bezahlte Freistellung zu gewähren.

Unterschied zwischen Krankschreibung durch den Arbeitgeber und Krankschreibung durch den Arzt

Es gibt zwei Arten von Krankschreibungen:

  • Krankheitsurlaub durch den Arbeitgeber
  • Krankheitsurlaub durch den Arzt.

Bei der vom Arbeitgeber gewährten Krankschreibung stellt der Arbeitgeber den Arbeitnehmer wegen Krankheit bezahlte Zeit von der Arbeit frei. Diese Art von Krankheitsurlaub wird häufig zusätzlich zu den Urlaubs- und persönlichen Tagen des Arbeitnehmers gewährt.

Ärztlich verordneter Krankenstand liegt vor, wenn ein Arzt dem Arbeitnehmer eine Krankschreibung ausstellt, aus der hervorgeht, dass der Arbeitnehmer krank ist und nicht arbeiten kann. Diese Art von Krankheitsurlaub wird häufig zusammen mit dem vom Arbeitgeber gewährten Krankheitsurlaub genutzt.

Warum ist es wichtig, den Arbeitgeber zu informieren, wenn du krank bist?

Es ist wichtig, den Arbeitgeber zu informieren, wenn du krank bist, da dies deine Arbeitsfähigkeit und die Produktivität deiner Arbeit beeinträchtigen kann. Auch für den Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, was mit seinen Mitarbeitern los ist.

Arbeitgeber haben eine Verantwortung gegenüber ihren Arbeitnehmern und eine Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit, dafür zu sorgen, dass sichere Arbeitsplätze vorhanden sind. Der Arbeitgeber muss unverzüglich informiert werden, wenn ein Arbeitnehmer nicht für die erwartete deren voraussichtliche dauer oder aufgrund einer Krankheit der Arbeit fernbleibt.

Für Arbeitgeber ist es auch deshalb wichtig zu wissen, was mit ihren Mitarbeitern los ist, weil sie möglicherweise Anpassungen bei der Personalbesetzung oder in anderen Bereichen vornehmen müssen, um sicherzustellen, dass die geschäftlichen Anforderungen erfüllt werden, ohne dabei andere Faktoren wie die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter oder die gesetzlichen Bestimmungen zur bezahlten Freistellung zu vernachlässigen.

Darüber hinaus trägt die Meldung von Krankheiten dazu bei, dass die Ansprüche aus der Arbeiterunfallversicherung korrekt und effizient bearbeitet werden.

Was passiert, wenn du als Arbeitnehmer krank wirst?

Wenn du einen Arbeitsvertrag unterschreibst, erklärst du dich bereit, für deinen Arbeitgeber zu arbeiten und dafür eine Vergütung zu erhalten. Generell gilt, dass du kein Geld bekommst, wenn du nicht arbeitest. Dies ändert sich jedoch, wenn du krank bist und nicht zur Arbeit kommen kannst - auch wenn niemand erwartet, dass du erscheinst, erhältst du dennoch dein Gehalt.

Eine berufliche Leistung, für die das Entgeltfortzahlungsgesetz gilt. Allerdings gibt es ein paar Spielregeln, die du beachten musst. Du musst deinen Arbeitgeber unverzüglich über deinen Urlaub informieren, d. h. so bald wie möglich, spätestens jedoch 24 Stunden bevor du an einem Feiertag arbeiten willst.

Im Falle einer Berufskrankheit ist dies entweder in deinem Arbeitsvertrag, in einem für dich geltenden Tarifvertrag oder per Gesetz festgelegt (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 EntgFG). Du solltest deinen Arbeitgeber fragen, wie du sich krank melden solltest. Am schnellsten und häufigsten geht es, wenn du gleich am Morgen anrufst.

Du kannst nachweisen, dass du das Unternehmen rechtzeitig informiert hast, indem du deine  Krankmeldung per E-Mail übermittelst. Es ist auch denkbar, dass eine externe Quelle den Arbeitgeber informiert - zum Beispiel einer deiner Angehörigen oder dein Partner.

Du bist nicht verpflichtet, deinen Zustand im Detail zu beschreiben. Dein Arbeitsvertrag kann sich auch ändern, wenn du in einem Bereich mit besonderen Infektionsrisiken arbeitest, z. B. im Gesundheitswesen, in der pharmazeutischen Industrie, in der Krankenpflege, in der Gastronomie oder in der Kinderbetreuung.

Wenn betriebliche Abläufe eine Krankheit verursachen, musst du darauf hinweisen, um den Rest deines Teams zu schützen. Du bist gesetzlich verpflichtet, deinen Arbeitgeber zu informieren, wenn bei deinen Mitarbeitern ein Infektionsrisiko besteht.

So bist du beispielsweise nicht verpflichtet, deinen Arbeitgeber über die Ursache deiner Krankheit zu informieren, wenn du während der Erkrankung zu Hause gearbeitet hast und keinen Kontakt zu anderen Mitarbeitern hattest.

Unter welchen Umständen muss dem Arbeitgeber eine Krankmeldung vorgelegt werden?

Die Krankmeldung an den Arbeitgeber sollte sowohl der Meldepflicht als auch der Nachweispflicht genügen.

Bei der Einreichung einer Krankmeldung beim Arbeitgeber herrscht oft Unsicherheit. Viele befürchten, Fehler zu machen und eine Abmahnung oder gar eine Kündigung zu erhalten. Solche arbeitsrechtlichen Konsequenzen sind jedoch vermeidbar, wenn man im Vorfeld ein paar Vorkehrungen trifft.

Wenn du dich krank meldest, musst du theoretisch zwei Pflichten erfüllen. Diese lauten wie folgt:

  • Die Meldepflicht und
  • die Nachweispflicht

Solche Verpflichtungen setzen voraus, dass die Krankschreibung und die bekannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die auch als "gelber Schein" bezeichnet wird, gegenseitig anerkannt werden.

Die Krankmeldung beim Arbeitgeber ist gesetzlich vorgeschrieben und in § 5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EntgFG) geregelt. Diese Rechtsgrundlage schreibt vor, dass die Krankmeldung an den Arbeitgeber so schnell wie möglich erfolgen muss. Das bedeutet, dass du die Meldung ohne Zögern oder Verzögerung deinerseits übermitteln musst.

Du solltest deinen Arbeitgeber informieren, sobald du merkst, dass du nicht arbeiten kannst. In der Praxis bedeutet dies, dass du den Vorgesetzten vor Arbeitsantritt informieren musst, damit er angemessen auf den Ausfall reagieren kann. Viele Menschen machen den Fehler, ihren Chef erst zu informieren, wenn sie vom Arzt zurück sind. Das kann fatale Folgen haben, denn es ist nicht ungewöhnlich, dass man, insbesondere nach einem Wochenende, lange warten muss, bis man eine Diagnose erhält.

Wann solltest du deinen Arbeitgeber benachrichtigen?

Arbeitgeber benachrichtige

Im Allgemeinen musst du deinen Arbeitgeber so schnell wie möglich informieren, wenn du:

  • aufgrund einer Krankheit oder Verletzung arbeitsunfähig bist
  • aufgrund eines unerwarteten Ereignisses (z. B. einer plötzlichen und schweren Erkrankung eines Familienmitglieds) nicht in der Lage sind, einen wesentlichen Teil deiner Arbeit auszuführen
  • einen wesentlichen Teil deiner Arbeit nicht ausüben kannst, weil du wegen eines Notfalls zu Hause oder an einem anderen Ort außerhalb deines Arbeitsplatzes von der Arbeit freigestellt wurdest.

Wenn du der Arbeit fernbleibst, weil du krank oder verletzt bist, musst du deinen Arbeitgeber so schnell wie möglich benachrichtigen, damit er Vorkehrungen für deine Abwesenheit treffen kann. Teile im Optimalfall deinem Arbeitgeber deine Abwesenheit nach Möglichkeit mindestens 48 Stunden im Voraus mit, damit er Zeit hat, eine Vertretung für dich zu organisieren und eventuell erforderliche Überstunden zu leisten.

Wie ist der Krankenstand zu melden?

Für die Art der Krankmeldung gibt es keine Einschränkungen. Es kommt darauf an, ob der erkrankte Arbeitnehmer dafür sorgen kann, dass seine Krankheit dem Arbeitgeber mitgeteilt wird oder nicht. Ein Anrufbeantworter oder eine E-Mail-Nachricht ist kein akzeptables Kommunikationsmittel, um die Mitarbeiter im Unternehmen zu informieren, es sei denn, alle Beteiligten haben dem zugestimmt. Auf diese Weise kannst du sicher sein, dass die Informationen gelesen und verstanden werden.

Ein Arbeitgeber würde einen Arbeitnehmer in der Regel telefonisch über einen Krankheitsurlaub informieren. Gibt es zusätzliche betriebsinterne Vereinbarungen über Krankheitsurlaub, so ist dies akzeptabel, solange der Arbeitnehmer davon Kenntnis hat.

Welche Folgen hat die Benachrichtigung des Arbeitgebers?

Die Benachrichtigung des Arbeitgebers über eine Krankheit ist eine der wichtigsten Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit und Produktivität. Leider ist vielen Arbeitnehmern nicht bewusst, dass sie ein Recht darauf haben, diese Informationen geheim zu halten.

Die Folgen einer Krankheitsmeldung an den Arbeitgeber sind erheblich, insbesondere bei psychischen Problemen. Einige von ihnen sind:

Du kannst deinen Arbeitsplatz verlieren oder entlassen werden:

Zunächst einmal musst du wissen, dass du auch dann arbeitslos wirst, wenn du deinen Arbeitgeber informierst und dieser dich nicht entlässt. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, deinen Arbeitsplatz zu verlieren: Du kannst entlassen werden oder mit Disziplinarmaßnahmen konfrontiert werden, die zu einer Kündigung führen können.

Du kannst entlassen oder ohne Bezahlung suspendiert werden:

Wenn ein Arbeitgeber dich entlässt, weil du eine Meldung an die Personalabteilung gemacht hast, gilt dies als konstruktive Entlassung - das heißt, sie wird wie eine reguläre Kündigung behandelt.

Wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer wegen einer Meldung an die Personalabteilung ohne Bezahlung suspendiert, gilt dies ebenfalls als konstruktive Entlassung. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Arbeitnehmer, wenn die Suspendierung länger als 30 Tage dauert, den Arbeitgeber schriftlich informieren muss, bevor er gemäß seinem Arbeitsvertrag an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt.

Die Leistungen werden gekürzt oder gestrichen (sofern sie gewährt werden):

Du wirst keine Leistungen verlieren, nur weil du einen Arbeitsunfall oder eine Krankheit gemeldet hast - aber wenn dein Arbeitgeber beschließt, dass er die medizinischen Kosten im Zusammenhang mit Verletzungen oder Krankheiten, die du am Arbeitsplatz erlitten hast, nicht übernehmen will, kann er versuchen, deine Leistungen zu kürzen oder einzustellen.

Es drohen disziplinarische Maßnahmen, die zur Kündigung führen können:

In einigen Fällen können Arbeitgeber disziplinarische Maßnahmen gegen Beschäftigte ergreifen, die eine Krankheit nicht melden, ohne ihren Arbeitgeber zu benachrichtigen. In diesem Fall kann einem Arbeitnehmer die Kündigung drohen.

Welche Vorteile hat die Meldung an den Arbeitgeber?

Wenn du deinem Arbeitgeber mitteilst, dass du krank bist, kann dies einige Vorteile mit sich bringen:

  • Dein Arbeitgeber kann Vorkehrungen für deine Abwesenheit treffen.
  • Dein Arbeitgeber kann eine Vertretung für dich organisieren.
  • Dein Arbeitgeber ist in der Lage, die erforderlichen Überstunden zu organisieren.
  • Du hast möglicherweise Anspruch auf Krankengeld von deinem Arbeitgeber.
  • Möglicherweise hast du Anspruch auf eine Entschädigung durch deinen Arbeitgeber.
  • Du musst deine Urlaubstage oder persönliche Tage nicht in Anspruch nehmen.

Wie lange ist eine Krankmeldung ohne Krankenschein möglich?

Nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz dürfen sich Arbeitnehmer drei Tage lang ohne Krankmeldung melden, sofern das Unternehmen nichts anderes bestimmt. Dauert die Krankheit länger an, muss der Arbeitnehmer am vierten Tag ein ärztliches Attest vorlegen.

Es steht jedoch jedem Unternehmen frei, die Fristen für die Erbringung des Krankheits-Nachweises selbst festzulegen. Am ersten Krankheitstag einer Krankheit ist dies bereits möglich. Der Arbeitsvertrag eines jeden Unternehmens enthält die entsprechenden Bedingungen.

Wie wirkt sich die Urlaubszeit auf Arbeitnehmer aus, die sich krankschreiben lassen?

Arbeitnehmer, die während deines Urlaubs krank werden, haben weiterhin Anspruch auf den gleichen Betrag an Urlaub. Er ist in Abschnitt 9 des Bundesurlaubsgesetzes festgelegt. Du solltest dich vergewissern, dass der Arzt am Urlaubsort deine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt und nicht nur den Krankenstand. Diese Grundlage findet sich in § 9 des Bundesurlaubsgesetzes.

Diese Aspekte sind zu beachten:

  • sofortige Benachrichtigung des Arbeitgebers,
  • der Besuch eines Arztes während des Urlaubs,
  • ein ärztliches Attest, das auf den ersten Tag der Erkrankung datiert ist,
  • Angaben zur Krankenkasse.

Fazit

Die Benachrichtigung des Arbeitgebers über eine Krankheit hat Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen gehört, dass dein Arbeitgeber Vorkehrungen für deine Abwesenheit treffen kann, dass er Anspruch auf Krankengeld hat und dass er keine Urlaubstage in Anspruch nehmen muss. Zu den Nachteilen gehören disziplinarische Maßnahmen, die zu einer Kündigung führen können, oder die Kürzung oder Streichung von Leistungen. Du solltest die Vor- und Nachteile abwägen, bevor du dich entscheidest, ob du deinen Arbeitgeber über eine Krankheit informieren willstoder nicht. 

Mitarbeiter Vorschriften