Zwischenzeugnis: Bedeutung und richtige Formulierungen

  • Verfasst von: Diana Tran
  • Letzte Aktualisierung: 8 Dezember 2023
Beratungsgespräch zur Bewertung im Zwischenzeugnis.

In der heutigen Arbeitswelt ist ein Zwischenzeugnis entscheidend für berufliches Fortkommen. Dieser Artikel beleuchtet, wie man ein Zwischenzeugnis erstellt, seine Bedeutung und wesentliche Inhalte.

Was ist ein Zwischenzeugnis?

Das Zwischenzeugnis unterscheidet sich von anderen Arbeitszeugnissen. Es ist eine besondere Art der Beurteilung. Arbeitnehmer können vor oder während ihrer Tätigkeit um ein Zwischenzeugnis bitten. Bei einer Mitarbeiterbeurteilung werden Arbeitsleistung und Verhalten überprüft. Es muss auf Papier geschrieben werden, da es ein offizielles Dokument ist.

Das letzte Zeugnis wird erst nach Beendigung der Tätigkeit erstellt und an die Person geschickt, die dort gearbeitet hat.

Einfacher oder qualifizierter Zwischenzeugnis?
Es gibt zwei Arten von Zwischenzeugnissen: das einfache Zwischenzeugnis und das qualifizierte Zwischenzeugnis. Die Unterscheidung zwischen den beiden liegt in der Tiefe der Bewertung und den Informationen, die im Zeugnis enthalten sind.

Das einfache Zwischenzeugnis enthält grundlegende Informationen über den Arbeitnehmer, wie die Dauer der Beschäftigung und die ausgeübte Tätigkeit. Es bietet jedoch keine ausführliche Bewertung der Leistung oder des Verhaltens.

Das qualifizierte Zwischenzeugnis geht über die Grundinformationen hinaus und beinhaltet eine detaillierte Beurteilung der Arbeitsleistung und des Verhaltens des Mitarbeiters. Es enthält Informationen über die erreichten Ziele, die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden sowie spezifische Stärken und Fähigkeiten.

Die Wahl zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Zwischenzeugnis hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel den Anforderungen des Mitarbeiters oder den branchenüblichen Standards. In der Regel ist ein qualifiziertes Zwischenzeugnis aussagekräftiger und bietet eine detailliertere Bewertung, die für Bewerbungen und Karriereentwicklung von Vorteil sein kann.

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Wie wichtig ist ein Zwischenzeugnis?

Ein Zwischenzeugnis, das auf einem Schreibtisch liegt.

Ein Zwischenzeugnis kann in verschiedenen Situationen eine wichtige Rolle spielen. Es dient als schriftliche Bewertung der Arbeitsleistung und des Verhaltens eines Mitarbeiters zu einem bestimmten Zeitpunkt während des Arbeitsverhältnisses. Die Bedeutung eines Zwischenzeugnisses liegt in folgenden Aspekten:

  • Leistungsbewertung: Ein Zwischenzeugnis bietet eine objektive Einschätzung der Arbeitsleistung eines Mitarbeiters. Es gibt dem Mitarbeiter die Möglichkeit, seine Leistungen und Erfolge in einem bestimmten Zeitraum nachzuweisen.

  • Karriereentwicklung: Ein Zwischenzeugnis kann bei Bewerbungen für interne Stellen oder bei einem Wechsel des Arbeitgebers von Vorteil sein. Es dient als Referenz und zeigt potenziellen Arbeitgebern die bisherigen Leistungen und Fähigkeiten des Mitarbeiters.

  • Feedback und Entwicklung: Durch ein Zwischenzeugnis erhalten Mitarbeiter konstruktives Feedback zu ihrer Leistung, Stärken und Entwicklungsbereichen. Dies kann ihnen helfen, ihre Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln und ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben.

  • Rechtliche Absicherung: Ein Zwischenzeugnis kann auch eine rechtliche Absicherung bieten. Es dokumentiert die Leistung des Mitarbeiters zu einem bestimmten Zeitpunkt und kann bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten oder Klärungen von Bedeutung sein.

  • Transparenz und Fairness: Ein Zwischenzeugnis stellt sicher, dass die Beurteilung der Leistung eines Mitarbeiters transparent und fair erfolgt. Es bietet klare Informationen über die erbrachten Leistungen und ermöglicht eine objektive Bewertung.

Insgesamt kann ein Zwischenzeugnis die berufliche Entwicklung unterstützen, Arbeitsverhältnisse fair gestalten und dem Mitarbeiter wertvolle Informationen und Rückmeldungen geben. Es ist daher ein wichtiges Instrument in der Arbeitswelt.

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Wer hat Anspruch auf ein Zwischenzeugnis?

Gruppe von Arbeitnehmern diskutiert über Zwischenzeugnisse.

Auf ein Zwischenzeugnis haben in der Regel alle Arbeitnehmer Anspruch, die ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis eingegangen sind. Dies umfasst Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte, Auszubildende sowie befristet Beschäftigte, sofern das Arbeitsverhältnis eine gewisse Dauer überschreitet.

Der Anspruch auf ein Zwischenzeugnis entsteht in verschiedenen Situationen:

Bei einer Änderung im Arbeitsverhältnis: Zum Beispiel bei einem Wechsel des Vorgesetzten, einer Versetzung oder einer wesentlichen Änderung der Tätigkeiten.

Bei Beendigung eines befristeten Arbeitsverhältnisses: Auch wenn das Arbeitsverhältnis nicht in ein unbefristetes übergeht, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch darauf.

Auf Wunsch des Arbeitnehmers: Ein Arbeitnehmer kann jederzeit ohne besonderen Grund ein Zwischenzeugnis verlangen. Dies ist oft der Fall, wenn sich der Arbeitnehmer beruflich verändern möchte und das Zwischenzeugnis für Bewerbungen benötigt.

Es ist wichtig zu beachten, dass das Zwischenzeugnis ein Recht des Arbeitnehmers ist und der Arbeitgeber verpflichtet ist, dieses auf Anfrage auszustellen. Das Zwischenzeugnis sollte die gleiche Struktur und den gleichen Umfang wie ein reguläres Arbeitszeugnis haben und über die Leistung und das Verhalten des Arbeitnehmers während des betreffenden Zeitraums Auskunft geben.

Zwischenzeugnis anfordern als Arbeitnehmer: Was sind die Gründe?

Arbeitnehmer haben im Durchschnitt etwa alle zwei Jahre die Möglichkeit, ein Zwischenzeugnis anzufordern. Dies kann aus verschiedenen Gründen geschehen, z. B. zur Bewertung der Leistung. Weniger verdächtig ist es, regelmäßig und häufig Zwischenzeugnisse zu verlangen. Hier sind einige plausible Begründungen für ein Zwischenzeugnis:

1) Betriebszugehörigkeit: Wenn ein Mitarbeiter schon mehrere Jahre im Unternehmen ist, ohne jemals eine schriftliche Beurteilung seiner Arbeitsleistung erhalten zu haben, hat er das Recht, ein Zwischenzeugnis zu beantragen.

2) Wechsel des Vorgesetzten: Wenn ein Mitarbeiter einen neuen Vorgesetzten bekommt, ist es üblich, ihm eine "Leistungsbeurteilung" zu geben, um seine Fähigkeiten und Fortschritte zu bewerten.

3) Versetzung: Im Falle einer Versetzung, bei der sowohl die Führungskraft als auch der Arbeitsplatz wechseln, ist es wichtig, die bisherigen Leistungen des Mitarbeiters durch eine schriftliche Beurteilung zu dokumentieren. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über das Thema Versetzungsantrag.

4) Beförderung: Unabhängig davon, ob es sich um eine interne Beförderung in eine neue Position oder um eine Versetzung in eine andere Abteilung handelt, ist der Antrag des Mitarbeiters auf ein Zwischenzeugnis gerechtfertigt, um sein berufliches Fortkommen zu würdigen.

5) Fortbildung: Mitarbeiter, die sich weiterbilden, z. B. durch einen MBA-Abschluss oder andere Weiterbildungsprogramme, erhöhen ihre Qualifikation für höhere Positionen. Auch dies ist mit einer Beförderung vergleichbar und kann eine Zwischenbeurteilung rechtfertigen.

6) Arbeitsvertrag: Nach Ablauf eines befristeten Arbeitsvertrags haben Arbeitnehmer Anspruch auf ein Zwischenzeugnis, um ihre bisherige Tätigkeit nachzuweisen.

7) Unternehmensübernahmen: Unternehmensübernahmen oder -fusionen führen häufig zu Entlassungen, die entsprechende Rückstellungen erforderlich machen. Es ist verständlich, dass die potenziellen Änderungen der Organisationsstruktur, die mit Übernahmen einhergehen, als ein triftiger Zwischengrund angesehen werden.

8) Stellenabbau: Das Unternehmen plant aus betrieblichen Gründen einen Personalabbau, der zu Entlassungen führt. Mehrere Mitarbeiter werden Abfindungen und Aufhebungsverträge angeboten bekommen. Die Beantragung eines Zwischenzeugnisses ist in diesem Fall ein reines Mittel zum Selbstschutz.

9) Zahlungsunfähigkeit: Bei einem drohenden Insolvenzverfahren hat die Geschäftsleitung die Möglichkeit, vorab Zwischenzeugnisse auszustellen. Von dieser Möglichkeit sollten Arbeitnehmer Gebrauch machen. Während des laufenden Insolvenzverfahrens ist der Insolvenzverwalter für die Unterzeichnung der Zeugnisse zuständig. Es ist jedoch fraglich, ob er die Leistung der Arbeitnehmer angemessen beurteilen kann.

10) Elternzeit: Die Inanspruchnahme einer längeren Auszeit, wie z.B. der Elternzeit, stellt einen bedeutenden Einschnitt in das Berufsleben dar. Es ist daher sinnvoll, ein Zwischenzeugnis anzufordern, um den aktuellen Stand und die Leistung zu verstehen.

11) Sabbatical: Wer sich für ein Sabbatical entscheidet, nimmt sich ebenfalls eine längere Auszeit, oft zum Zweck der beruflichen Neuorientierung. Auch in solchen Fällen ist es ratsam, ein Zwischenzeugnis zu beantragen.

Zwischenzeugnis für Arbeitgeber: Erstellung und Best Practices

Bewerbung: Eine Hand, die ein Zwischenzeugnis mit ausgezeichneter Bewertung hält.

Das Zwischenzeugnis ist ein wichtiges Instrument im Personalwesen, das sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer von Bedeutung ist. Für Arbeitgeber ist es ein Weg, eine faire und transparente Bewertung der Leistungen ihrer Mitarbeiter zu dokumentieren.

Erstellung des Zwischenzeugnisses

Bei der Erstellung eines Zwischenzeugnisses ist es wichtig, dass es klar, präzise und wahrheitsgetreu formuliert wird. Es sollte die Leistung und das Verhalten des Mitarbeiters während des betreffenden Zeitraums umfassen. Dabei ist es wichtig, eine ausgewogene Bewertung zu geben, die sowohl Stärken als auch Entwicklungsbereiche des Mitarbeiters hervorhebt.

Bedeutung des Zwischenzeugnisses

Das Zwischenzeugnis dient nicht nur als Feedbackinstrument für den Mitarbeiter, sondern auch als Dokumentation für den Arbeitgeber. Es kann bei zukünftigen Personalentscheidungen hilfreich sein und dient als Beleg für die Leistungsbewertung.

Best Practices

  • Objektivität und Fairness: Stellen Sie sicher, dass das Zwischenzeugnis objektiv und fair ist. Vermeiden Sie subjektive Meinungen oder vage Aussagen.

  • Klarheit: Verwenden Sie eine klare, verständliche Sprache. Vermeiden Sie Fachjargon, es sei denn, er ist branchenüblich.

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen: Achten Sie darauf, dass das Zwischenzeugnis allen rechtlichen Anforderungen entspricht.

  • Regelmäßige Überprüfung: Überprüfen Sie regelmäßig die Leistungen der Mitarbeiter und dokumentieren Sie diese im Zwischenzeugnis.

  • Feedbackgespräche: Nutzen Sie das Zwischenzeugnis als Grundlage für Feedbackgespräche, um eine offene Kommunikation mit den Mitarbeitern zu fördern.

Zusammenfassend ist das Zwischenzeugnis ein wertvolles Werkzeug für Arbeitgeber, um die Leistung ihrer Mitarbeiter zu bewerten und zu dokumentieren. Es fördert Transparenz und Fairness im Arbeitsverhältnis und unterstützt eine effektive Personalentwicklung.

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Zwischenzeugnis Formulierungen - Anleitung für Arbeitgeber

Job: Arbeitnehmer erhält ein Zwischenzeugnis von seinem Vorgesetzten

Im Arbeitszeugnis werden manchmal bestimmte Formulierungen verwendet, die als "Geheimcodes" oder versteckte Botschaften interpretiert werden können. Hier sind einige gebräuchliche Formulierungen und ihre mögliche Übersetzung:

  • "Er hat seine Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt." Übersetzung: Der Mitarbeiter hat seine Aufgaben erfolgreich erfüllt und unsere Erwartungen erfüllt.

  • "Er war stets bemüht." Übersetzung: Der Mitarbeiter hat sich angestrengt, aber die Leistungsergebnisse waren nicht immer zufriedenstellend.

  • "Er hat sich um eine gute Zusammenarbeit bemüht." Übersetzung: Der Mitarbeiter hatte Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit anderen.

  • "Er war teamfähig." Übersetzung: Der Mitarbeiter konnte gut im Team arbeiten und hat zur positiven Teamdynamik beigetragen.

  • "Er hat seine Aufgaben eigenständig erledigt." Übersetzung: Der Mitarbeiter war in der Lage, seine Aufgaben ohne ständige Anleitung oder Überwachung zu erledigen.

  • "Er war engagiert und motiviert." Übersetzung: Der Mitarbeiter hat sich aktiv eingesetzt und war motiviert, gute Arbeit zu leisten.

  • "Er war belastbar." Übersetzung: Der Mitarbeiter konnte mit Arbeitsdruck und Stresssituationen umgehen und blieb dabei effektiv.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Interpretationen nicht immer eindeutig sind und von Fall zu Fall variieren können. Es ist ratsam, das Zeugnis im Gesamtkontext zu betrachten und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen, um eine genaue Einschätzung der Formulierungen zu erhalten.

Zwischenzeugnis: Fallstricke und wie man sie vermeidet

Zwischenzeugnis dient dazu, den aktuellen Stand der Leistungen und Fähigkeiten eines Mitarbeiters zu dokumentieren und eine zeitnahe Bewertung abzugeben. Das Präsens wird verwendet, um die Aktualität und Kontinuität der Leistungsbewertung zum Ausdruck zu bringen. Es vermittelt den Eindruck, dass die beschriebenen Fähigkeiten und Leistungen des Mitarbeiters weiterhin relevant und gültig sind.

Daher ist es wichtig, beim Verfassen eines Zwischenzeugnisses darauf zu achten, dass alle Formulierungen und Beschreibungen im Präsens gehalten sind. Dies umfasst sowohl die Bewertung der Arbeitsleistung als auch die Beschreibung der Verhaltensweisen und Fähigkeiten des Mitarbeiters. Es sollten keine Formulierungen im Präteritum oder anderen Zeitformen verwendet werden.

Indem das Zwischenzeugnis im Präsens verfasst wird, wird eine klare und zeitnahe Bewertung der aktuellen Leistungen und Fähigkeiten des Mitarbeiters ermöglicht. Es unterstreicht die Relevanz der Beschreibung für die aktuelle Arbeitszeit und gibt dem Mitarbeiter eine realistische Einschätzung seiner aktuellen Stärken und Leistungen.

Zwischenbericht Abschlussformel: Äußerst wichtig!

Die Schlussformel eines Zwischenberichts ist äußerst wichtig, da sie potenziell negative Konnotationen haben kann. Die Schlussformel besteht im Wesentlichen aus drei Teilen:

  • Grund für die Erstellung des Berichts
  • Ausdruck des Dankes für die Zusammenarbeit
  • Wunsch, auch in Zukunft weiterhin erfolgreich zusammenzuarbeiten

Die Aufnahme einer Schlussformel in das Zwischenzeugnis ist optional und nicht automatisch enthalten. Daher sind die Schlussformel und die Zukunftswünsche besonders wertvoll. Das Weglassen einer Schlussformel wird als ein negatives Signal gewertet.

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Alternative Optionen für Zwischenzeugnisse

Beispiel eines kritischen Punktes in einem Zwischenzeugnis.

Wenn ein Zwischenzeugnis nicht verfügbar oder nicht möglich ist, gibt es alternative Optionen, um dennoch eine Bewertung der eigenen Leistung zu erhalten. Hier sind einige Möglichkeiten:

Feedbackgespräche
Vereinbaren Sie regelmäßige Feedbackgespräche mit Ihrem Vorgesetzten oder Kollegen, um Ihre Leistung zu besprechen und konstruktives Feedback zu erhalten.

Leistungsbeurteilungen
Manche Unternehmen führen regelmäßige Leistungsbeurteilungen durch, bei denen Ihre Leistung und Fortschritte bewertet werden. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Rückmeldungen zu erhalten.

Selbstreflexion
Nehmen Sie sich Zeit für eine ehrliche Selbstreflexion Ihrer Arbeit. Bewerten Sie Ihre Erfolge, Herausforderungen und Bereiche, in denen Sie sich verbessern können.

Kollegenfeedback
Bitten Sie Ihre Kollegen um Feedback zu Ihrer Arbeit. Sie können um konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge bitten.

Mentor/Mentee-Beziehung
Wenn Sie einen Mentor haben, können Sie regelmäßige Gespräche führen, um Ihre Leistung und Entwicklung zu besprechen.

Projektbewertungen
Nutzen Sie Gelegenheiten, bei denen Projekte oder Aufgaben bewertet werden, um Feedback von Ihren Vorgesetzten oder Kollegen zu erhalten.

Es ist wichtig, alternative Optionen zur Leistungsbewertung zu erkunden, wenn ein Zwischenzeugnis nicht verfügbar ist. Diese Alternativen können Ihnen helfen, Ihre Leistung einzuschätzen, Feedback zu erhalten und gezielt an Ihrer Weiterentwicklung zu arbeiten.

Arbeitgeber überprüft das Zwischenzeugnis eines Mitarbeiters

Vorteile des Zwischenzeugnisses

Zwischenzeugnisse bieten Arbeitnehmern und Arbeitgebern eine Reihe von Vorteilen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

Transparenz

Zwischenzeugnisse bieten Transparenz über die Leistungen und das Verhalten eines Mitarbeiters zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie dienen als objektive Bewertung und geben klare Informationen über die erbrachten Leistungen und Fähigkeiten.

Karriereentwicklung

Ein Zwischenzeugnis kann die Karriereentwicklung eines Mitarbeiters unterstützen. Es dient als Referenz bei Bewerbungen für interne oder externe Stellen und zeigt potenziellen Arbeitgebern die bisherigen Erfolge und Fähigkeiten des Mitarbeiters.

Feedback und Weiterentwicklung

Durch ein Zwischenzeugnis erhalten Mitarbeiter Feedback zu ihrer Leistung und ihrem Verhalten. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Stärken zu erkennen und gezielt an ihren Entwicklungsbereichen zu arbeiten.

Arbeitsrechtliche Absicherung

Ein Zwischenzeugnis kann eine rechtliche Absicherung bieten. Es dokumentiert die Leistung des Mitarbeiters zu einem bestimmten Zeitpunkt und kann bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten oder Klärungen von Bedeutung sein.

Motivation und Anerkennung

Positive Bewertungen in Zwischenzeugnissen können die Motivation der Mitarbeiter steigern. Sie fühlen sich anerkannt und wertgeschätzt, was zu einer gesteigerten Arbeitszufriedenheit und Produktivität führen kann.

Mitarbeiterbindung

Indem Arbeitgeber regelmäßig Zwischenzeugnisse ausstellen, zeigen sie ihr Interesse an der Entwicklung ihrer Mitarbeiter. Dies kann die Mitarbeiterbindung stärken und dazu beitragen, talentierte Mitarbeiter langfristig im Unternehmen zu halten.

Insgesamt bieten Zwischenzeugnisse eine Vielzahl von Vorteilen, sowohl für Mitarbeiter als auch für Arbeitgeber. Sie tragen zur Transparenz, Weiterentwicklung und Motivation der Mitarbeiter bei und unterstützen die Karriereentwicklung sowie die rechtliche Absicherung.

Tipps zur Erstellung eines Zwischenzeugnisses für Arbeitgeber

Fazit zum Zwischenzeugnis

Das Zwischenzeugnis spielt eine wichtige Rolle in der beruflichen Entwicklung von Arbeitnehmern und ist ein wertvolles Instrument für Arbeitgeber, um die Leistung und das Verhalten ihrer Mitarbeiter zu dokumentieren. Es bietet sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer zahlreiche Vorteile, wie eine transparente Leistungsbeurteilung und die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung.

Für Arbeitnehmer ist das Zwischenzeugnis ein wichtiges Dokument, das bei beruflichen Veränderungen, wie einem Jobwechsel, von großem Nutzen sein kann. Es dient als Nachweis ihrer Fähigkeiten und Leistungen und kann die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.

Für Arbeitgeber wiederum bietet das Zwischenzeugnis die Möglichkeit, eine faire und objektive Beurteilung der Mitarbeiterleistung zu geben und gleichzeitig eine Grundlage für konstruktive Feedbackgespräche zu schaffen.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Zwischenzeugnis ein unverzichtbares Werkzeug im modernen Arbeitsleben darstellt. Es fördert eine offene Kommunikation und Transparenz im Unternehmen und unterstützt sowohl die persönliche als auch berufliche Entwicklung der Mitarbeiter.

 

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Diana Tran

Verfasst von:

Diana Tran

Diana ist nicht nur eine leidenschaftliche Expertin im Bereich Personalwesen, sondern auch eine talentierte Content Writerin. Ihr tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitern befähigt sie dazu, Inhalte zu erstellen, die nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, hochwertige HR-Inhalte zu produzieren, ist Diana ein wahrer Schatz für alle, die ihr Wissen über das Personalwesen erweitern möchten.

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