Arbeitszeitrechner

Trag Beginn, Ende und Pause ein. Der Rechner zeigt deine Arbeitszeit pro Tag und pro Woche, als Dezimalzahl und im Vergleich zu deinen Vertragsstunden.

Arbeitszeit mit Pausen berechnen

Pro Tag Beginn, Ende und Pause eintragen. Der Rechner zählt die Woche zusammen, auch wenn eine Schicht nach Mitternacht endet, und zeigt, wie weit du über oder unter deinen Vertragsstunden liegst.

Endet eine Schicht nach Mitternacht? Trag einfach das Ende ein, der Rechner zählt in den nächsten Tag weiter. Zu kurze Pausen nach § 4 ArbZG und Tage über 10 Stunden (§ 3 ArbZG) markiert er.

  • Montag8:00
  • Dienstag8:00
  • Mittwoch8:00
  • Donnerstag8:00
  • Freitag8:00über Mitternacht
  • Samstag–
  • Sonntag–

Gearbeitet diese Woche

40:00 Std.

40 als Dezimalzahl

Differenz zum Vertrag: genau deine Vertragsstunden

Rechnest du das jede Woche für ein ganzes Team? Shiftbase erfasst die Zeiten per App oder Stempeluhr, zieht die Pausen ab und legt die Stunden direkt neben den Dienstplan.

Mit dem Arbeitszeitrechner berechnest du deine Arbeitszeit aus Beginn, Ende und Pause, für jeden Tag der Woche. Er zeigt die Nettoarbeitszeit in Stunden und Minuten, zählt die Woche zusammen und gibt die Summe auch als Dezimalzahl aus.

Endet eine Schicht nach Mitternacht, rechnet er einfach in den nächsten Tag weiter. Tage, an denen die Pause nach § 4 ArbZG zu kurz ist oder die mehr als 10 Stunden haben (§ 3 ArbZG), markiert er.

So nutzt du den Arbeitszeitrechner

Trag für jeden Arbeitstag Beginn, Ende und die Pause in Minuten ein. Arbeitest du jeden Tag gleich, füllst du nur den Montag aus und überträgst ihn mit einem Klick auf alle Werktage. Darunter stehen deine vertraglichen Wochenstunden; der Rechner zeigt dann, ob die Woche Überstunden oder Minusstunden ergibt.

Ein Beispiel: Von 7:30 bis 16:15 Uhr mit 45 Minuten Pause sind 8 Stunden Nettoarbeitszeit. An fünf Tagen ergibt das 40 Stunden. Steht in deinem Vertrag eine 38,5-Stunden-Woche, zeigt der Rechner 1,5 Überstunden.

Was zählt zur Arbeitszeit und was nicht?

Gehört die Pausenzeit zur Arbeitszeit?

Ruhepausen zählen nicht zur Arbeitszeit (§ 2 Abs. 1 ArbZG). Wie lang sie mindestens sein müssen, regelt § 4 ArbZG:

  • Mindestens 30 Minuten Pause bei mehr als 6 Stunden Arbeit

  • Mindestens 45 Minuten Pause bei mehr als 9 Stunden Arbeit

Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten geteilt werden. Zwischen zwei Arbeitstagen müssen außerdem mindestens 11 Stunden Ruhezeit liegen (§ 5 ArbZG).

Wie sieht es mit Bereitschaftszeit oder Rufbereitschaft aus?

Bereitschaftsdienst, bei dem du dich an einem vom Arbeitgeber bestimmten Ort aufhältst, zählt nach dem Arbeitszeitgesetz voll als Arbeitszeit; nur die Vergütung kann der Arbeits- oder Tarifvertrag niedriger ansetzen. Bei Rufbereitschaft wählst du deinen Aufenthaltsort selbst und musst nur erreichbar sein. Sie zählt nicht als Arbeitszeit, wohl aber jeder tatsächliche Einsatz.

Ist der Arbeitsweg mit einzuberechnen?

Der reguläre Arbeitsweg zählt nicht zur Arbeitszeit. Dienstreisen hingegen gelten häufig als Arbeitszeit, sofern sie im Auftrag des Arbeitgebers erfolgen und arbeitsbezogen sind.

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Arbeitszeit berechnen: Schritt für Schritt

  1. Arbeitsbeginn erfassen (tatsächlicher Start der Tätigkeit)

  2. Arbeitsende dokumentieren

  3. Pausen abziehen

  4. Nettoarbeitszeit berechnen

  5. Überstunden separat ausweisen

Typische Zeitkonstellationen im Überblick

Rolle

Start

Ende

Pause

Nettozeit

Hinweis

Pflegekraft (Frühdienst)

06:00

14:30

30 Min.

8 Std.

Übergabe enthalten

Teilzeit Verkauf

09:30

15:00

30 Min.

5 Std.

Tarifabhängig

Nachtschicht Logistik

22:00

06:00

45 Min.

7 Std. 15 Min.

Nachtzuschlag

Beispielrechnung

Arbeitszeit von 08:00 bis 17:00 Uhr mit 45 Minuten Pause:

  • Bruttoarbeitszeit: 9 Std.

  • Pausenzeit: 45 Min.

  • Nettoarbeitszeit: 8 Std. 15 Min.

Diese Rechnung musst du nicht für jede Schicht von Hand machen. In unserer kostenlosen Excel-Vorlage zur Arbeitszeitberechnung trägst du Beginn, Ende und Pause ein, und die Vorlage rechnet die Nettoarbeitszeit selbst aus. Für ein kleines Team reicht das oft.

Wöchentliche Arbeitszeit berechnen

Die Wochenarbeitszeit ist die Summe deiner Nettoarbeitszeiten an allen Arbeitstagen der Woche. Arbeitest du jeden Tag gleich lang, rechnest du: Nettoarbeitszeit pro Tag × Arbeitstage pro Woche.

  • 8 Stunden an 5 Tagen: 8 × 5 = 40 Stunden pro Woche.

  • 6,5 Stunden an 6 Tagen: 6,5 × 6 = 39 Stunden pro Woche.

  • Unterschiedliche Tage, etwa dreimal 8 Stunden und zweimal 4,5 Stunden: 24 + 9 = 33 Stunden pro Woche.

Der Rechner oben zählt die Tage für dich zusammen und zeigt den Abstand zu deinen Vertragsstunden. Gesetzlich sind im Durchschnitt höchstens 48 Stunden pro Woche erlaubt, also 8 Stunden an 6 Werktagen (§ 3 ArbZG). Die Höchstarbeitszeit pro Tag liegt bei 10 Stunden, wenn im Durchschnitt von sechs Monaten 8 Stunden nicht überschritten werden.

Monatliche Arbeitszeit berechnen

Weil Monate unterschiedlich viele Arbeitstage haben, rechnest du für den Monat mit dem Durchschnitt: Wochenstunden × 13 ÷ 3. Das sind 4,33 Wochen pro Monat. Bei 40 Stunden pro Woche ergibt das 173,33 Stunden im Monat, bei 20 Stunden 86,67 Stunden.

Eine Tabelle für alle gängigen Wochenstunden findest du bei den Arbeitsstunden pro Monat.

Arbeitszeit in Prozent berechnen

Der Prozentsatz zeigt, wie groß eine Stelle im Vergleich zur Vollzeit im Betrieb ist. Du brauchst ihn zum Beispiel, um ein Vollzeitgehalt auf Teilzeit umzurechnen.

Formel: Arbeitszeit in Prozent = Wochenstunden ÷ Vollzeit-Wochenstunden × 100

Beispiel: 20 von 40 Stunden sind 20 ÷ 40 × 100 = 50 %. 30 von 38,5 Stunden sind 77,92 %.

Wochenstunden

bei 40 Std. Vollzeit

bei 39 Std. Vollzeit

bei 38,5 Std. Vollzeit

10 Stunden

25 %

25,64 %

25,97 %

15 Stunden

37,5 %

38,46 %

38,96 %

20 Stunden

50 %

51,28 %

51,95 %

25 Stunden

62,5 %

64,1 %

64,94 %

30 Stunden

75 %

76,92 %

77,92 %

32 Stunden

80 %

82,05 %

83,12 %

35 Stunden

87,5 %

89,74 %

90,91 %

Welche Stundenzahl im Betrieb als Vollzeit gilt, steht im Arbeits- oder Tarifvertrag; ein Gesetz legt sie nicht fest. Eine 35-Stunden-Woche entspricht bei 40 Stunden Vollzeit 87,5 %.

Arbeitszeit in Dezimalstunden umrechnen

Für die Lohnabrechnung und für Summen über mehrere Tage rechnest du Arbeitszeit meist in Dezimalstunden. Dafür teilst du die Minuten durch 60: 8 Stunden 15 Minuten sind 8,25 Stunden, 7 Stunden 40 Minuten sind 7,67 Stunden. Der Arbeitszeitrechner zeigt die Wochensumme in beiden Formen.

Eine Umrechnungstabelle für jede einzelne Minute findest du bei der Industriezeit.

Wann habe ich Feierabend?

Rechnest du rückwärts, ergibt sich das Arbeitsende aus Beginn plus Sollarbeitszeit plus Pause. Wer um 8:00 Uhr anfängt, 8 Stunden arbeiten muss und 30 Minuten Pause macht, hat um 16:30 Uhr Feierabend. Musst du mehr als 9 Stunden arbeiten, sind 45 Minuten Pause vorgeschrieben.

Wann ein Rechner nicht mehr reicht

Für deine eigene Woche reicht der Rechner. Planst du ein Team, wiederholt sich die Rechnung jede Woche für jede Person, dazu kommen Zuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit und Stunden auf dem Arbeitszeitkonto. Außerdem musst du als Arbeitgeber die Arbeitszeit deiner Mitarbeitenden aufzeichnen (BAG, Beschluss vom 13. September 2022, 1 ABR 22/21). Dann ist eine Zeiterfassung per App einfacher als jede Tabelle.

Du willst Arbeitszeiten nicht mehr von Hand zusammenrechnen? In Shiftbase stempeln deine Mitarbeitenden über die Zeiterfassung-App ein und aus. Pausen zieht Shiftbase nach deinen Regeln automatisch ab, und die Stunden landen direkt im Arbeitszeitprotokoll. Shiftbase 14 Tage kostenlos testen

Häufig gestellte Fragen

Deine Arbeitszeit berechnest du, indem du vom Zeitraum zwischen Arbeitsbeginn und Arbeitsende die Pausen abziehst. Von 8:00 bis 17:00 Uhr mit 45 Minuten Pause sind das 8 Stunden 15 Minuten. Der Arbeitszeitrechner von Shiftbase macht das für jeden Tag der Woche und zählt die Woche zusammen.

Ruhepausen zählen nicht zur Arbeitszeit (§ 2 Abs. 1 ArbZG). Wer mehr als 6 Stunden arbeitet, braucht mindestens 30 Minuten Pause, wer mehr als 9 Stunden arbeitet, mindestens 45 Minuten. Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten geteilt werden (§ 4 ArbZG).

Arbeitszeit rechnest du in Dezimalstunden um, indem du die Minuten durch 60 teilst und zu den vollen Stunden addierst. 8 Stunden 15 Minuten sind 8,25 Stunden, 8 Stunden 40 Minuten sind 8,67 Stunden.

Nach § 3 ArbZG darf die Arbeitszeit an einem Werktag 8 Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt 8 Stunden pro Werktag nicht überschritten werden. Bei sechs Werktagen sind das im Durchschnitt höchstens 48 Stunden pro Woche.

Die Wochenarbeitszeit ist die Summe der Nettoarbeitszeiten aller Arbeitstage einer Woche, bei 8 Stunden an 5 Tagen also 40 Stunden. Der Arbeitszeitrechner zählt die Woche zusammen und zeigt den Unterschied zu deinen Vertragsstunden als Über- oder Minusstunden.

Die Arbeitszeit in Prozent berechnest du mit der Formel Wochenstunden ÷ Vollzeit-Wochenstunden × 100. Bei 20 Stunden und einer Vollzeit von 40 Stunden sind das 50 %, bei 30 von 38,5 Stunden 77,92 %. Welche Stundenzahl als Vollzeit gilt, regelt der Arbeits- oder Tarifvertrag.

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