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Arbeitsstunden pro Jahr – So berechnen Sie die Jahresarbeitszeit richtig

  • Verfasst von: Diana Tran
  • Letzte Aktualisierung: 28 November 2025
In ChatGPT zusammenfassen
In einem modernen Büro diskutieren mehrere Mitarbeiter angeregt über Arbeitszeiten und die Berechnung der Jahresarbeitszeit. Sie betrachten verschiedene Arbeitszeitmodelle, um die optimale Work-Life-Balance für die 40-Stunden-Woche zu finden.

Inhaltsverzeichnis

In Branchen wie Gastronomie und Einzelhandel zählt jede Arbeitsstunde – besonders, wenn Personalplanung, Überstunden und gesetzliche Vorgaben zusammenkommen. Arbeitgeber und HR-Manager stehen dabei vor der Herausforderung, die Arbeitsstunden pro Jahr korrekt zu berechnen, um Dienstpläne effizient zu gestalten und rechtliche Grenzen einzuhalten.

    • Die Jahresarbeitszeit ergibt sich aus:
      (Arbeitstage – Urlaub – Feiertage – Krankheitstage) × tägliche Arbeitsstunden.
      → Im Schnitt 1.700–1.900 Stunden pro Jahr bei einer 40-Stunden-Woche.

    • Feiertage und Arbeitszeitmodelle (z. B. Teilzeit, Schichtarbeit, Gleitzeit) beeinflussen die tatsächliche Arbeitszeit deutlich.

    • Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) begrenzt die tägliche Arbeitszeit auf 8 Stunden (max. 10 mit Ausgleich) und schreibt 11 Stunden Ruhezeit vor.

    • Schicht- und Wochenendarbeit unterliegt besonderen Regeln zu Ruhezeiten, Zuschlägen und Ausgleichszeiträumen.

Warum die Berechnung der Jahresarbeitszeit wichtig ist

Eine präzise Ermittlung der Jahresarbeitszeit bildet die Grundlage für:

Gerade in Branchen mit wechselnden Arbeitszeiten, Teilzeitkräften und Schichtdienst ist eine saubere Berechnung unerlässlich, um wirtschaftlich und rechtssicher zu handeln.

Tipp: Mit Shiftbase lassen sich Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Überstunden automatisch erfassen – inklusive Feiertagen und individuellen Wochenarbeitszeiten.

Wie berechnet man die Jahresarbeitszeit Schritt für Schritt?

Grundformel (Vollzeit)

Jahresarbeitszeit = (Anzahl der Arbeitstage im Jahr − Urlaubstage − Feiertage − Krankheitstage) × tägliche Arbeitsstunden

Wie viele Arbeitsstunden pro Jahr fallen bei 40 Stunden Woche an?

  • 52 Wochen × 40 Stunden = 2 080 Arbeitsstunden brutto

  • Abzüglich 30 Urlaubstage (= 240 Stunden)

  • Abzüglich 10 Feiertage (= 80 Stunden)
    = 1 760 Arbeitsstunden pro Jahr netto

Mit dieser Formel erhalten Sie die realistische Soll-Arbeitszeit eines Mitarbeitenden pro Jahr – ideal als Basis für Dienstplanung oder Lohnabrechnung.

--> Branchenspezifische Unterschiede

Branche Besonderheiten
Gastronomie & Einzelhandel
  • Unregelmäßige Dienstpläne, Wochenend- und Feiertagsarbeit
  • Häufig variable Arbeitszeiten und Aushilfskräfte
  • Tipp: Nutzen Sie in Shiftbase wiederkehrende Schichten und automatische Pausenberechnung
Produktion & Industrie
Pflege & Gesundheitswesen
  • 24/7-Betrieb mit gesetzlich geregelten Ausgleichszeiträumen
  • Strikte Ruhezeiten nach § 5 ArbZG (mind. 11 Stunden)
Fazit: Eine automatisierte Zeiterfassung ist der Schlüssel, um Abweichungen transparent zu managen.

Rechtliche Rahmenbedingungen (Arbeitszeitgesetz – ArbZG)

  • Laut § 3 ArbZG beträgt die zulässige Arbeitszeit höchstens 8 Stunden pro Werktag. Eine Verlängerung auf 10 Stunden ist erlaubt, sofern im Durchschnitt von 6 Monaten bzw. 24 Wochen 8 Stunden pro Tag nicht überschritten werden.

  • Ja. Nach § 4 ArbZG gilt:

    • Bei mehr als 6 bis 9 Stunden Arbeitszeit → mind. 30 Minuten Pause

    • Über 9 Stunden → mind. 45 Minuten Pause

    • Zwischen zwei Arbeitstagen → mind. 11 Stunden Ruhezeit (§ 5 ArbZG)

 
 

Feiertage & regionale Unterschiede

In Deutschland unterscheiden sich die gesetzlichen Feiertage je nach Bundesland deutlich – Bayern z. B. 13, Berlin nur 9. Diese Differenzen beeinflussen die tatsächliche Jahresarbeitszeit erheblich.

Bundesland Gesetzliche Feiertage Durchschnittliche Arbeitsstunden (40 h/Woche)
Bayern 13 1 736 h /Jahr
Berlin 9 1 752 h /Jahr
NRW 11 1 744 h /Jahr


Welche Arbeitszeitmodelle gibt es – und wie beeinflussen sie die Jahresarbeitszeit?

Die Art des Arbeitszeitmodells wirkt sich direkt auf die Jahresarbeitszeit aus. Unterschiedliche Modelle bringen unterschiedliche Herausforderungen für Planung, Zeiterfassung und Compliance mit sich – besonders in Branchen mit Schichtarbeit oder Teilzeitkräften.

--> Vollzeitmodelle

Was bedeutet eine klassische 40-Stunden-Woche für die Jahresarbeitszeit?❓
Bei einer 40-Stunden-Woche und einer 5-Tage-Woche ergeben sich rechnerisch 2.080 Stunden pro Jahr. Doch durch Urlaub, Feiertage und Krankheitstage reduziert sich die tatsächliche Jahresarbeitszeit – meist auf etwa 1.700 – 1.900 Stunden.

Und wie wirkt sich eine 35-Stunden-Woche aus❓
In tarifgebundenen Branchen wie der Metall- oder Chemieindustrie gilt häufig die 35-Stunden-Woche. Sie senkt die Arbeitsbelastung, fördert die Work-Life-Balance und steigert die Mitarbeiterzufriedenheit – ein wichtiger Aspekt für Arbeitgeberbindung und Produktivität.

--> Teilzeitmodelle

Wie berechnen wir die Jahresarbeitszeit bei Teilzeitkräften❓
Teilzeit ist individuell – von 10 bis 30 Wochenstunden ist alles möglich. Wichtig ist, dass jede Arbeitszeit präzise erfasst und dokumentiert wird, um Urlaubsansprüche und Überstunden korrekt zu berechnen.

Was gilt beim Jobsharing
Beim Jobsharing teilen sich zwei Personen eine Vollzeitstelle. Das erhöht Flexibilität, verlangt aber klare Abstimmungen zu Schichten, Verantwortlichkeiten und Arbeitszeiten.

--> Schichtarbeit

Wie gehen wir mit der Jahresarbeitszeit bei Schichtmodellen um❓
In Produktionsbetrieben, Pflegeeinrichtungen oder Sicherheitsdiensten ist Schichtarbeit der Normalfall. Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit unterliegt besonderen gesetzlichen Vorgaben (z. B. Ruhezeiten, Zuschläge, Ausgleichszeiträume).

Shiftbase-Praxis: Automatische Schichtrotationen und Ruhezeitwarnungen helfen, den gesetzlichen Rahmen jederzeit einzuhalten.

--> Flexible Arbeitszeiten & Gleitzeit

Was bedeutet Gleitzeit für uns als Arbeitgeber❓
Bei Gleitzeitmodellen können Beschäftigte Beginn und Ende ihrer täglichen Arbeitszeit innerhalb eines festgelegten Rahmens selbst bestimmen. Das stärkt Eigenverantwortung und Motivation, erfordert aber eine verlässliche digitale Zeiterfassung, um Sollzeiten einzuhalten.

Mit Shiftbase sehen Mitarbeiter und Manager jederzeit aktuelle Stundensalden und Kernzeiten – automatisch und transparent.

--> Homeoffice & Remote Work

Wie beeinflusst Remote Work die Arbeitszeitplanung❓
Ortsunabhängiges Arbeiten reduziert Pendelzeiten, kann aber zu verlängerten Verfügbarkeitszeiten führen. Deshalb sind klare Regelungen zu Sollzeiten, Pausen und Erreichbarkeit unerlässlich.
Eine digitale Zeiterfassung sorgt auch im Homeoffice für Nachvollziehbarkeit und rechtssichere Dokumentation.

Fazit – Effiziente Jahresplanung mit Shiftbase

Mit Shiftbase haben Unternehmen nicht nur die Arbeitsstunden pro Jahr, sondern auch Urlaub, Feiertage und Überstunden jederzeit im Blick – vollautomatisch und rechtskonform. So wird Arbeitszeitmanagement zur strategischen Stärke.

Häufig gestellte Fragen

  • Maximal 8 Stunden täglich – eine Ausdehnung auf 10 Stunden ist möglich, wenn innerhalb von 6 Monaten ein durchschnittlicher 8-Stunden-Tag eingehalten wird.

  • Es drohen Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz. Bei systematischer Überschreitung können Bußgelder oder arbeitsrechtliche Konsequenzen folgen.

    ➡️ Shiftbase hilft, solche Überschreitungen frühzeitig zu erkennen und automatisch zu dokumentieren.

  • Ja. Nach 6 Stunden Arbeit sind 30 Minuten Pause Pflicht, ab 9 Stunden mindestens 45 Minuten. Pausen müssen klar abgegrenzt und eingehalten werden.

  • Mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen beschäftigungsfrei sein – laut Arbeitszeitgesetz. Sonderregelungen gelten für bestimmte Branchen.

  • Am besten mit einem digitalen Zeiterfassungssystem wie Shiftbase, das automatisch prüft, ob Arbeits-, Pausen- und Ruhezeiten eingehalten werden – inklusive Berichts- und Exportfunktion.

Zeiterfassung

Verfasst von:

Diana Tran

Diana ist nicht nur eine leidenschaftliche Expertin im Bereich Personalwesen, sondern auch eine talentierte Content Writerin. Ihr tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Unternehmen und Mitarbeitern befähigt sie dazu, Inhalte zu erstellen, die nicht nur informativ, sondern auch inspirierend sind. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, hochwertige HR-Inhalte zu produzieren, ist Diana ein wahrer Schatz für alle, die ihr Wissen über das Personalwesen erweitern möchten.

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