Stundenlohn berechnen

Stundenlohn berechnen mit Rechner: Monatslohn in Stundenlohn umrechnen und zurück, mit Formel, Tabelle und dem Mindestlohn 2026.

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Stundenlohn-Rechner

Monatslohn und Wochenstunden eintragen, der Rechner zeigt den Brutto-Stundenlohn. Oder umgekehrt: Stundenlohn eintragen und den Monatslohn ablesen.

Ein Monat hat im Schnitt 52 ÷ 12 = 4,33 Wochen. Der Mindestlohn im Vergleich gilt ab 18 Jahren.

Brutto pro Jahr

36.000,00 €

Stunden pro Monat

173,33

Brutto pro Woche

692,31 €

So wird gerechnet: 3.000,00 € ÷ (40 × 52 ÷ 12 = 173,33 Std.) = 17,31 € pro Stunde

Mindestlohn (seit 1. Januar 2026) 13,90 €: 3,41 € pro Stunde über dem Mindestlohn

In Shiftbase kommen die Stundenlöhne aus den Personalakten. Leg pro Abteilung ein Ziel für die Lohnkosten fest, und der Dienstplan zeigt dir grün, gelb oder rot, während du die Woche noch planst.

Stundenlohn brutto netto berechnen

Stundenlohn, Wochenstunden und Steuerklasse eintragen. Der Rechner zeigt Brutto und Netto im Monat und was pro Stunde netto übrig bleibt, mit allen Abzügen.

Stand 2026. Die Lohnsteuer rechnet nach dem amtlichen Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums. Angenommen sind eine gesetzliche Krankenversicherung, keine Freibeträge und für die Pflegeversicherung Kinder unter 25 Jahren. Die Lohnabrechnung kann um einige Cent abweichen.

Brutto im Monat

2.600,00 €

Netto im Monat

1.826,59 €

Netto pro Stunde

10,54 €

Abzüge vom Bruttolohn im Monat
Lohnsteuer207,91 €
Solidaritätszuschlag0,00 €
Kirchensteuer0,00 €
Krankenversicherung227,50 €
Pflegeversicherung62,40 €
Rentenversicherung241,80 €
Arbeitslosenversicherung33,80 €

In Shiftbase kommen die Stundenlöhne aus den Personalakten, und die gearbeiteten Stunden gehen nach der Freigabe an die Lohnabrechnung. So stimmt die Grundlage, bevor Lohnsteuer und Abgaben gerechnet werden.

Der Stundenlohn ist der Betrag, den ein Mitarbeiter für eine Stunde Arbeit bekommt, in Deutschland fast immer brutto angegeben. Wer ein Monatsgehalt bekommt, hat trotzdem einen Stundenlohn: Man rechnet ihn aus dem Gehalt und der Arbeitszeit aus. Auf dieser Seite stehen die Formeln dafür, Tabellen für die gängigen Wochenstunden und das, was beim Mindestlohn, bei Teilzeit, im Minijob und bei Überstunden gilt.

Stundenlohn berechnen: die Formel

Stundenlohn = Monatslohn ÷ (Wochenstunden × 4,33)
Ein Monat hat im Schnitt 52 ÷ 12 = 4,33 Wochen. Bei 3.000 € brutto und 40 Stunden pro Woche sind das 40 × 4,33 = 173,33 Stunden im Monat und 3.000 ÷ 173,33 = 17,31 € pro Stunde.

Wer mit vier Wochen pro Monat rechnet, kommt auf 18,75 € und liegt damit zu hoch: Ein Monat hat mehr als vier Wochen, und über das Jahr fehlen so mehr als vier Wochen Arbeitszeit in der Rechnung.

Monatslohn aus dem Stundenlohn berechnen

Monatslohn = Stundenlohn × Wochenstunden × 4,33
Bei 15 € pro Stunde und 30 Stunden pro Woche ergibt das 15 × 30 × 52 ÷ 12 = 1.950 € brutto im Monat. Das ist die Rechnung, wenn du eine Stelle auf Stundenbasis ausschreibst und wissen willst, was am Monatsende auf der Abrechnung steht.

Stundenlohn aus dem Jahresgehalt berechnen

Stundenlohn = Jahresgehalt ÷ (Wochenstunden × 52)
Ein Jahresgehalt von 45.000 € bei 40 Stunden pro Woche ergibt 45.000 ÷ 2.080 = 21,63 € pro Stunde. Gehören Weihnachtsgeld oder ein 13. Monatsgehalt fest zum Gehalt, rechnest du sie ins Jahresgehalt ein. Urlaub und Feiertage ziehst du nicht ab: Sie sind bezahlt, und der Stundenlohn soll zeigen, was eine bezahlte Stunde wert ist.

Wie viele Stunden hat ein Monat?

Die Stunden pro Monat hängen von der Wochenarbeitszeit ab. Gerechnet mit dem Durchschnitt von 4,33 Wochen:

Wochenarbeitszeit

Stunden pro Monat

20 Stunden

86,67 Stunden

25 Stunden

108,33 Stunden

30 Stunden

130,00 Stunden

35 Stunden

151,67 Stunden

38,5 Stunden

166,83 Stunden

40 Stunden

173,33 Stunden

Der Durchschnitt hat einen Vorteil: Bei einem festen Monatsgehalt bleibt der Stundenlohn jeden Monat gleich. Wer stattdessen die tatsächlichen Arbeitstage zählt, bekommt in einem Monat mit 23 Arbeitstagen 184 Stunden bei 40 Wochenstunden und in einem mit 20 nur 160. Der Stundenlohn schwankt dann, obwohl das Gehalt gleich bleibt. Für Aushilfen, die nach Stunden bezahlt werden, zählen dagegen die tatsächlich gearbeiteten Stunden. Wie viele Arbeitstage ein Monat in deinem Bundesland hat, zeigt der Arbeitstage-Rechner.

Tabelle: Monatslohn in Stundenlohn

Brutto-Monatslohn

bei 40 Std./Woche

bei 38 Std./Woche

bei 35 Std./Woche

2.000 €

11,54 €

12,15 €

13,19 €

2.500 €

14,42 €

15,18 €

16,48 €

3.000 €

17,31 €

18,22 €

19,78 €

3.500 €

20,19 €

21,26 €

23,08 €

4.000 €

23,08 €

24,29 €

26,37 €

5.000 €

28,85 €

30,36 €

32,97 €

Stundenlohn bei Teilzeit und im Minijob

Für Teilzeitkräfte gilt dieselbe Formel mit den eigenen Wochenstunden. Eine Teilzeitkraft darf pro Stunde nicht schlechter bezahlt werden als eine vergleichbare Vollzeitkraft (§ 4 TzBfG). Wer bei 40 Stunden 3.000 € verdient, bekommt bei 20 Stunden für dieselbe Arbeit also 1.500 €. Mehr dazu unter Teilzeitbeschäftigung.

Im Minijob gilt der Mindestlohn genauso. Die Verdienstgrenze von 603 € im Monat begrenzt deshalb die Stunden: Bei 13,90 € sind das höchstens rund 43 Stunden im Monat. 2027 steigen Mindestlohn und Grenze gemeinsam auf 14,60 € und 633 €, die Stundenzahl bleibt also gleich. Zahlst du mehr als den Mindestlohn, sinkt die Zahl der Stunden, die in die Grenze passen.

Mindestlohn 2026 und 2027

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 € pro Stunde und steigt am 1. Januar 2027 auf 14,60 €. Bei 40 Stunden pro Woche sind 13,90 € ein Monatslohn von 2.409,33 € brutto. Wie sich das bei weniger Stunden auswirkt, steht unter Teilzeit und Mindestlohn.

Keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben nach § 22 MiLoG unter anderem Minderjährige ohne Berufsabschluss, Auszubildende (für sie gilt die Mindestausbildungsvergütung), Praktikanten im Pflichtpraktikum und Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer neuen Stelle. Umgekehrt liegen in einigen Branchen eigene Mindestlöhne aus Tarifverträgen über dem gesetzlichen, etwa in der Pflege und der Gebäudereinigung.

Überstunden und Zuschläge

Eine Überstunde wird mit dem normalen Stundenlohn bezahlt, plus einem Zuschlag, wenn Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag einen vorsehen. Ein gesetzlicher Überstundenzuschlag existiert nicht. Für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit kommen oft eigene Zeitzuschläge dazu, die als Prozentsatz auf den Stundenlohn gerechnet werden. Bis zu bestimmten Grenzen sind sie steuerfrei, mehr dazu unter Nachtzuschlag und Überstunden steuerfrei.

Stundenlohn oder Festgehalt?

Ein Stundenlohn passt, wenn die Arbeitszeit schwankt: bei Aushilfen, in der Saison oder bei Abrufarbeit. Bezahlt wird, was gearbeitet wurde, und das Risiko einer ruhigen Woche liegt beim Mitarbeiter. Ein Festgehalt passt bei planbaren Stunden. Es gibt dem Mitarbeiter ein sicheres Einkommen und dem Betrieb eine feste Kostengröße, Mehrarbeit muss dann aber über ein Arbeitszeitkonto oder Überstunden geregelt werden.

Stundenlohn brutto in netto umrechnen

Ein Stundenlohn wird in Deutschland fast immer brutto angegeben, also vor Lohnsteuer und Sozialversicherung. Was netto übrig bleibt, hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkasse und Kinderzahl ab. Der Brutto-Netto-Rechner oben rechnet das mit dem amtlichen Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums aus. Für Steuerklasse I ohne Kinder und Kirchensteuer, mit 2,9 % Zusatzbeitrag, ergibt sich 2026:

Stundenlohn

Wochenstunden

Brutto im Monat

Netto im Monat

Netto pro Stunde

13,90 €

40

2.409,33 €

1.716,47 €

9,90 €

15,00 €

40

2.600,00 €

1.826,59 €

10,54 €

20,00 €

40

3.466,67 €

2.314,92 €

13,36 €

15,00 €

20

1.300,00 €

1.081,77 €

12,48 €

Auffällig ist die letzte Zeile. Bei 20 Wochenstunden liegt der Verdienst im Übergangsbereich, die Sozialabgaben sind reduziert, und in Steuerklasse I fällt keine Lohnsteuer an. Pro Stunde bleiben deshalb fast 2 € mehr netto als bei Vollzeit mit demselben Stundenlohn. Wie der Übergangsbereich funktioniert, erklärt der Beitrag zum Midijob.

Die Steuerklasse macht den größten Unterschied. In Steuerklasse III mit einem Kind bleiben bei 15 € und 40 Stunden 2.050,10 € netto, weil bei 2.600 € brutto noch keine Lohnsteuer anfällt. Wie die Lohnsteuer berechnet wird, steht im Beitrag zur Lohnsteuer.

Was eine Arbeitsstunde den Betrieb kostet

Für den Arbeitgeber ist der Stundenlohn nicht der ganze Preis einer Stunde. Dazu kommen die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung von rund 21 % des Bruttolohns, Umlagen und der Beitrag zur Berufsgenossenschaft. Aus 15 € Stundenlohn werden so gut 18 € Kosten pro Stunde, bevor Zuschläge dazukommen. Was alles dazugehört, steht unter Lohnnebenkosten und Lohnkosten.

In Shiftbase kommen die Stundenlöhne aus den Personalakten. Du legst pro Abteilung ein Ziel fest, als Produktivität, durchschnittlicher Stundenlohn oder Lohnkostenquote, und der Dienstplan zeigt dir die Lohnkosten schon beim Planen. Wie viel Umsatz eine Stunde bringen muss, rechnet der Rechner unter Arbeitsproduktivität berechnen aus.

Häufig gestellte Fragen

Den Stundenlohn berechnest du, indem du den Brutto-Monatslohn durch die Stunden im Monat teilst. Die Stunden im Monat sind die Wochenstunden mal 4,33. Bei 3.000 € und 40 Stunden pro Woche sind das 3.000 ÷ 173,33 = 17,31 € pro Stunde.

3.000 € brutto im Monat sind bei 40 Stunden pro Woche ein Stundenlohn von 17,31 €, bei 38 Stunden 18,22 € und bei 35 Stunden 19,78 €.

15 € Stundenlohn sind bei 40 Wochenstunden 2.600 € brutto im Monat. In Steuerklasse I ohne Kinder und Kirchensteuer bleiben 2026 davon 1.826,59 € netto, also 10,54 € pro Stunde. Mit Kirchensteuer, Kindern oder in einer anderen Steuerklasse ändert sich der Betrag; der Brutto-Netto-Rechner zeigt ihn für jeden Fall.

Den Stundenlohn aus dem Jahresgehalt berechnest du, indem du das Jahresgehalt durch die Wochenstunden mal 52 teilst. 45.000 € bei 40 Stunden pro Woche ergeben 45.000 ÷ 2.080 = 21,63 € pro Stunde.

Ein Monat hat bei 40 Stunden pro Woche im Schnitt 173,33 Arbeitsstunden, gerechnet mit 52 Wochen ÷ 12 Monate = 4,33 Wochen pro Monat.

Der gesetzliche Mindestlohn liegt 2026 bei 13,90 € pro Stunde. Am 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €.

Ein Minijobber darf 2026 beim Mindestlohn von 13,90 € höchstens rund 43 Stunden im Monat arbeiten, weil die Verdienstgrenze bei 603 € liegt. Bei einem höheren Stundenlohn sind es entsprechend weniger Stunden.

Shiftbase nimmt die Stundenlöhne aus den Personalakten und zeigt die Lohnkosten im Dienstplan schon beim Planen, gemessen an einem Ziel pro Abteilung. Den Umsatz holt Shiftbase aus der Kasse, aus einer Datei oder du trägst ihn von Hand ein.

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