Drittschuldnererklärung Vorlage für Arbeitgeber

Was in der Vorlage steht

Die Drittschuldnererklärung Vorlage ist eine Word-Datei mit drei Seiten, gemacht für Arbeitgeber, denen ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss zugestellt wurde. Sie enthält:

  • eine Ausfüllhilfe mit Frist, Empfänger und Haftung nach § 840 ZPO,

  • die Erklärung als Brief mit Feldern für Gericht, Aktenzeichen, Beschlussdatum und Zustelldatum,

  • fünf Ankreuzvarianten für die erste Frage: beschäftigt und zahlungsbereit, nachrangig wegen einer älteren Pfändung, derzeit nichts pfändbar, ausgeschieden, nie beschäftigt,

  • Tabellen für Lohnabtretungen (Frage 2) und frühere Pfändungen mit Zustelldatum (Frage 3),

  • den Vermerk, dass die Fragen 4 und 5 bei einer Lohnpfändung entfallen,

  • ein ausgefülltes Beispiel einer Bäckerei, bei der schon eine ältere Pfändung läuft.

Vorschau der Word-Vorlage für die Drittschuldnererklärung mit Ausfüllhilfe und Feldern für Arbeitgeber und Gläubiger

So füllst du die Drittschuldnererklärung aus

  1. Zustelldatum notieren. Die Erklärung muss binnen zwei Wochen nach Zustellung des Beschlusses abgegeben werden, und zwar nur, wenn der Gläubiger sie mit dem Beschluss verlangt (§ 840 Abs. 1 und 2 ZPO).

  2. Daten übernehmen. Gericht, Aktenzeichen, Datum des Beschlusses und Name des Schuldners stehen im Beschluss. Die grauen Platzhalter überschreibst du.

  3. Ankreuzen und kürzen. In jedem Abschnitt kreuzt du die Variante an, die passt, und löschst die anderen. Gibt es eine ältere Pfändung oder eine Lohnabtretung, trägst du sie in die Tabelle ein.

  4. Unterschreiben und verschicken. Die Erklärung geht an den Gläubiger oder seinen Vertreter, nicht an das Gericht. Ein nachweisbarer Versand, etwa per Einschreiben, hilft, wenn später jemand fragt, ob die Frist eingehalten wurde.

Welche Variante bei Frage 1 passt

Ist dein Mitarbeiter beschäftigt, erkennst du die Forderung nur an, „soweit das Arbeitseinkommen nach §§ 850 ff. ZPO pfändbar ist“. Damit sagst du zu, den pfändbaren Teil zu zahlen, und nicht eine bestimmte Summe. Liegt schon eine Pfändung eines anderen Gläubigers vor, geht diese vor, und der neue Gläubiger bekommt erst etwas, wenn die ältere erledigt ist. Dann nimmst du die zweite Variante. Ist der Mitarbeiter ausgeschieden oder war er nie bei dir beschäftigt, erkennst du die Forderung nicht an. Was die fünf Fragen genau bedeuten, steht bei der Drittschuldnererklärung im Lexikon.

Nach der Erklärung beginnt die monatliche Pfändung

Ab der nächsten Abrechnung behältst du jeden Monat den pfändbaren Teil des Nettolohns ein und überweist ihn an den Gläubiger. Wie viel das ist, hängt von der Pfändungstabelle, den Unterhaltspflichten und davon ab, welche Lohnteile geschützt sind; das erklärt die Lohnpfändung.

Genau da reicht eine Word-Vorlage nicht mehr. Die Hälfte der Überstundenvergütung und übliche Nacht-, Sonntags- und Feiertagszuschläge bleiben bei der Pfändung außen vor, eine Schichtzulage nicht. Die Lohnabrechnung braucht diese Beträge deshalb getrennt. In Shiftbase laufen Zuschläge und Überstunden schon während des Abrechnungszeitraums mit, Überstunden gibt es als eigenen Bericht, und die geprüften Stunden gehen als DATEV-kompatibler Export an die Lohnabrechnung.

Häufig gestellte Fragen

Die Vorlage ist eine Word-Datei, die du in Word über „Speichern unter“ als PDF sichern kannst. Sie lässt sich auch in Google Docs oder LibreOffice öffnen und bearbeiten. Die Ankreuzfelder funktionieren in Word per Klick.

Die Drittschuldnererklärung muss binnen zwei Wochen nach Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses abgegeben werden (§ 840 Abs. 1 ZPO). Die Pflicht besteht nur, wenn der Gläubiger die Erklärung zusammen mit dem Beschluss verlangt hat.

Die Höhe des Lohns gehört nicht zu den Angaben, die § 840 Abs. 1 ZPO vom Arbeitgeber verlangt. Deshalb hat die Vorlage auch kein Feld dafür.

Ist der Mitarbeiter schon ausgeschieden, kreuzt der Arbeitgeber in der Vorlage die vierte Variante bei Frage 1 an: Er nennt das Austrittsdatum und erkennt die Forderung nicht an, weil kein Arbeitsverhältnis mehr besteht.

Die Vorlage ist für Arbeitgeber bei einer Lohnpfändung gemacht. Bei einer Kontopfändung gibt die Bank die Erklärung ab und beantwortet zusätzlich die Fragen 4 und 5 zum Konto; was dort verlangt wird, steht bei der Drittschuldnererklärung.

Der beste Weg, dein Schichtteam zu planen.

Mit einer Vorlage kommst du durch diese Woche. Danach hält Shiftbase Dienstplan, Stunden und Abwesenheit zusammen, Woche für Woche.

Eine Woche Shiftbase-Dienstplan: oben, was in der Woche ansteht, darunter jede Schicht nach Abteilung

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